Planen Sie diese Vorsorgemaßnahmen am besten gleich nach der Reisebuchung - also rechtzeitig - ein. Auch wer gern spontan verreist, sollte sich um eine gute Vorsorge kümmern. Am besten ist es natürlich, wenn Sie alle Impfungen spätestens vier Wochen vor der Abreise abgeschlossen haben. So hat Ihre körpereigene Abwehr ausreichend Zeit, sich gegen Krankheitserreger zu wappnen.

Wo ist das Risiko besonders groß?

Vor allem in Ländern mit tropischem Klima besteht ein erhöhtes Risiko, sich mit Krankheitserregern zu infizieren. Ohne Impfschutz gefährden Sie damit nicht nur sich selbst, sondern nach Ihrer Rückreise auch Ihre Mitmenschen zu Hause. 

Die für die meisten Urlauber wichtigste Immunisierung schützt gegen Hepatitis-A-Viren . Auch wenn diese Erreger nicht zu den gefährlichsten gehören, sind sie doch sehr verbreitet und leicht übertragbar.

Für Gelbfieber besteht Impfpflicht in vielen Ländern Afrikas und Südamerikas, um Epidemien zu verhindern.
Doch nicht für jeden bedrohlichen Erreger gibt es Impfstoffe, so beispielsweise gegen Malaria. Deshalb wird für Reisen in Malariagebiete empfohlen, Medikamente vorbeugend einzunehmen.

Was können Sie selbst tun?

Informieren Sie sich vor Ihrer Reise über die Gesundheitsrisiken in Ihrem Reiseland, zum Beispiel in den Länderinformationen des Auswärtigen Amtes. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten oder sprechen Sie mit dem TK-ReiseTelefon oder dem TK-ÄrzteZentrum . In einigen Ländern dürfen Sie nur einreisen, wenn Sie bestimmte Impfungen nachweisen können.

Am Reiseziel können Sie sich aktiv schützen, indem Sie das dortige Trinkwasser vor Benutzung oder Verzehr abkochen oder durch gekauftes Wasser in versiegelten Flaschen ersetzen. Gründliches Abspülen aller Lebensmittel sowie regelmäßiges Händewaschen - vor allem in öffentlichen Bereichen - werden empfohlen. Seien Sie besonders vorsichtig mit Milch- und Fleischspeisen. Insbesondere warme Gerichte sollten gut durchgegart verzehrt werden.