Freunde schwimmen in einem Bergsee
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  • Wo Einheimische nicht schwimmen, gehen auch Sie besser nicht ins Wasser.
  • Überschätzen Sie nicht Ihre eigenen Kräfte. Das Risiko bei Wasserströmungen, Brandung oder Riffen ist oft höher als gedacht.
  • Achten Sie auf Ihre Kinder: Sie können schnell unterkühlen und unterschätzen außerdem leicht die Schwimmstrecke.
  • Springen Sie nicht in unbekannte Gewässer.
  • Kühlen Sie sich ab, bevor Sie ins Wasser gehen. Gehen Sie nicht überhitzt baden.
  • Baden Sie nicht mit ganz leerem oder sehr vollem Magen.
  • Trinken Sie vorm Schwimmengehen keinen Alkohol und nehmen Sie keine Drogen.
  • Sandalen oder Badeschuhe schützen vor Schnitt- und Stichverletzungen an Strand und Ufer.
  • Cremen Sie sich nach dem Baden jedes Mal wieder mit Sonnenschutzmittel ein.
  • Passen auch Sie auf, dass Sie im Wasser nicht unterkühlen.

Vorsicht Unterkühlung

Im Wasser kühlt der Körper schneller aus als an der Luft. Bei 15 Grad Celsius Wassertemperatur beispielsweise kühlt der Körper um zwei Grad Celsius pro Stunde ab. Sind Kinder oder Erwachsene stark unterkühlt, folgt den blauen Lippen und dem Zittern eine auffällige und gefährliche Ruhe. Sie reagieren nur noch wenig auf Ansprache. Jetzt ist unbedingt Wärme wichtig.

Schützen Sie den Betroffenen zum Beispiel mit einer Decke gegen Wind und Bodenkälte. Erzeugen Sie auf keinen Fall aktiv Wärme - etwa durch Reiben oder eine Wärmflasche. Wenn möglich, bieten Sie warme und gezuckerte Getränke an, zum Beispiel Tee. Beruhigen und beobachten Sie den Betroffenen. Bei Verdacht auf eine Erfrierung verständigen Sie unbedingt einen Arzt.

Verletzungen durch Meerestiere

Verletzungen und Unfälle mit Meerestieren müssen nicht sein. Am besten informieren Sie sich vor Ort bei den lokalen Tourismuszentralen oder bei Einheimischen über mögliche Gefahren an Ihrem Urlaubsort und darüber, wie Sie diese vermeiden können.

Risiko Wurmkrankheit

In bestimmten Reiseländern kann durch das Baden in Süßwasserseen oder anderen stehenden Gewässern die Wurmkrankheit Schistosomiasis, auch Bilharziose genannt, übertragen werden.

Der Zwischenwirt der Parasiten sind Schnecken an Uferpflanzen. Informieren Sie sich bei Reisen in tropische Länder, ob dort eventuell solche Schnecken vorkommen. Wenn ja, verzichten Sie möglichst auf das Baden und in Ufernähe auf den Hautkontakt mit Wasser.

Gefährliche Quallen

Quallen sind sogenannte Nesseltiere und können sehr schmerzhafte, zum Teil allergische Hautreaktionen auslösen, wenn Sie sie berühren. Im Extremfall kann dies sogar tödlich enden. 

An den Tentakeln der Qualle sitzen die Nesselkapseln. Wenn Sie diese berühren, schießt ein Gift heraus. Dieses sollten Sie sofort abwischen - aber nicht mit den bloßen Händen - oder besser noch abspülen. Verwenden Sie dazu wenn möglich Essig oder Alkohol statt Wasser. Wenn nichts anderes verfügbar ist, können Sie notfalls Sand und Meerwasser zum Abstreifen verwenden.

Die Beschwerden durch das Gift können häufig mit sogenannten Antihistaminika gelindert werden. Es gibt sie als Salbe und in Tablettenform. Gehen Sie umgehend zum Arzt, wenn sich Kreislaufreaktionen wie Herzrasen, Schwitzen oder Schwindel zeigen.

Seeigel gibt's fast überall

Verletzungen mit Seeigeln kommen an allen Stränden der Welt vor. Die mit Widerhaken ausgerüsteten Stacheln dringen tief in die Haut ein und lösen sehr schmerzhafte Entzündungsreaktionen aus.

Schützen Sie sich mit Badesandalen oder Sportschuhen. Sind Sie doch in einen Seeigel getreten, entfernen Sie die Stacheln unverzüglich. Versuchen Sie beispielsweise, den aus Kalk bestehenden Stachel mit Essig aufzulösen. Oder kleben Sie mehrfach ein Klebeband darauf und ziehen Sie es wieder ab.

Giftige Fische

Die häufigsten Verletzungen durch Giftfische werden im Strandbereich durch Weber- oder Drachenfische und durch Stech- oder Stachelrochen verursacht. Hier hilft das Tragen von Badeschuhen oder auch ein schlurfender Gang über den Meeresboden, wodurch diese Fische im Vorfeld verscheucht werden.

Achtung Hai

Über den "Schrecken der Meere" kursieren viele Geschichten. Glücklicherweise wird ein Mensch aber in den seltensten Fällen tatsächlich Opfer eines Haiangriffs. Vorbeugen können Sie diesem seltenen Risiko etwa, indem Sie in Begleitung von erfahrenen Personen ins Wasser gehen.