Für Rentner, die eine vorgezogene Altersrente oder eine Erwerbsminderungsrente beziehen, gelten bestimmte Hinzuverdienstgrenzen. Diese regeln, wie viel ein Rentenbezieher zu seiner gesetzlichen Rente hinzuverdienen darf, ohne dass sich dies auf die Höhe seiner Rente auswirkt. 

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Wie viel dürfen Rentenbezieher zur gesetzlichen Rente hinzuverdienen? 

Wenn ein Rentner vor Erreichen der Regelaltersrente eine Vollrente bezieht, darf er monatlich bis zu 450 Euro hinzuverdienen. Bei Teilrenten ist die Hinzuverdienstgrenze unterschiedlich hoch. Hat ein Rentner die Regelaltersgrenze überschritten, entfallen die Hinzuverdienstgrenzen.

Die Hinzuverdienstgrenzen regeln, in welcher Höhe ein Rentenbezieher zu seiner gesetzlichen Rente hinzuverdienen darf, ohne dass sich dies auf die Höhe der Rente auswirkt. 

Wie hoch ist die aktuelle Hinzuverdienstgrenze?

Die Hinzuverdienstgrenze ändert sich regelmäßig, da sie von der Höhe der Bezugsgröße abhängt. Eine Berechnung der Grenze finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung.

Was passiert, wenn ein Rentenbezieher mehr verdient, als die Hinzuverdienstgrenze "erlaubt"?

Liegt der Zuverdienst oberhalb der Grenze, erfolgt eine Kürzung der Rente. In einigen Fällen kann die Rentenzahlung auch komplett entfallen. Das gilt nicht für Rentner, die die Regelaltersgrenze überschritten haben - für sie entfallen die Hinzuverdienstgrenzen.