Der Krankenstand unter Sachsen-Anhalts Erwerbspersonen belief sich im Jahr 2025 laut TK-Gesundheitsreport auf 6,2 Prozent und fiel somit etwas niedriger aus als der Vorjahreswert von 6,4. Damit lag Sachsen-Anhalt erneut deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Deutschlandweit belief sich der Krankenstand 2025 auf 5,1 Prozent. Im Jahr 2024 lag der Bundeswert bei 5,2  Prozent.

Männer wiesen dabei generell niedrigere Fehlzeiten als Frauen auf. So differierten die Quoten in Sachsen-Anhalt im Jahr 2025 mit 4,6 beziehungsweise 5,7 Prozent deutlich.

AU-Tage deutlich über Bundeswert

Insgesamt weist der TK-Gesundheitsreport für 2025 deutschlandweit pro Erwerbsperson 18,5 krankheitsbedingte Fehltage auf. 2024 waren es 19,1 Tage. In Sachsen-Anhalt lagen die Zahlen mit 22,6 Tagen im Jahr 2025 beziehungsweise 23,4 Tagen im Jahr 2024 jeweils deutlich über dem Bundeswert. 

Länderdaten 

Fehltage je Erwerbsperson 2025 
Mecklenburg-Vorpommern23,9

Sachsen-Anhalt

22,6

Brandenburg21,9
Saarland21,1
Thüringen20,7
Schleswig-Holstein20,6
Niedersachsen19,9
Nordrhein-Westfalen19,7
Rheinland-Pfalz19,6
Bremen19,0
Hessen18,7
Bund18,5
Hamburg 18,3
Berlin18,2
Sachsen18,0
Bayern15,7
Baden-Württemberg15,2

Detaillierte Informationen zur  Gesundheitsberichterstattung  gibt es auf der Website der TK. Die Länderreporte ermöglichen einen direkten Vergleich der Daten für die einzelnen Bundesländer. Im  TK-Fehlzeitentool  können zudem sekundenschnell Benchmarks zu Krankenstand, Arbeitsunfähigkeitsfällen oder Arbeitsunfähigkeitstagen ermittelt werden.

Hintergrund 

Die Zahlen stammen aus den Auswertungen zum TK-Gesundheitsreport. Grundlage dafür bilden die rund 6,2 Millionen bei der TK versicherten Erwerbstätigen (Berufstätige und ALG 1-Empfängerinnen und -Empfänger), davon mehr als 65.000 in Sachsen-Anhalt.

Der Krankenstand ist eine betriebswirtschaftliche Größe. Darunter versteht man den prozentualen Anteil der Fehltage zur Sollarbeitszeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aufgrund einer Krankschreibung. Unter Fehltagen versteht man die Krankheitstage aufgrund von Krankschreibungen.