Wer Asthma hat, hat mehr oder weniger stark mit Anfällen von Atemnot zu tun. Was Asthma ist und wie Sie die chronische Atemwegskrankheit in den Griff bekommen.

Das Krank­heits­bild

Leben mit Asthma Bron­chiale

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Asthma bron­chiale - Wenn die Luft zum Atmen fehlt

Leiden Sie an Atemnot, verspüren Enge in der Brust und haben Husten mit zähem Schleim? Möglicherweise leiden Sie an Asthma bronchiale, also chronisch erkrankten Atemwegen. Lesen Sie mehr über die Ursachen und Therapien der Atemkrankheit.

Asthma bronchiale kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Atemnot". Die Krankheit bewirkt eine fortlaufende Entzündung der Atemwege - geschwollene Schleimhäute, zäher Schleim und verengte Atemwege sind das Resultat. Folglich haben Betroffene Asthma-Symptome wie eine pfeifende Atmung, Luftnot und Kurzatmigkeit sowie Husten mit schleimigem Auswurf.

Die Atemkrankheit tritt als allergisches Asthma und als nicht allergische Form auf. Nicht-allergisches Asthma wird in der Regel durch eine Infektion der Atemwege verursacht. Bei Allergien reagiert das Immunsystem verstärkt auf bestimmte Außenreize. Beispielsweise lösen umherfliegende Pflanzenpollen Heuschnupfen aus. Hierdurch schwellen die Schleimhäute im Nasen-Rachen-Bereich an. Entzünden sie sich, können auch die Atemwege betroffen sein und möglicherweise Asthma bronchiale auslösen. Menschen, die unter Stress leiden, sind aufgrund ihres geschwächten Immunsystems anfälliger für Atemwegserkrankungen.

Asthma bronchiale bei Erwachsenen und Kindern

Viele Menschen haben Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale. In Deutschland erkrankt etwa jeder 20. Erwachsene und jedes 10. Kind. Bisher lässt sich das Leiden nicht vollständig heilen. Mit Hilfe von Medikamenten oder bestimmten Atemtechniken lassen sich die Beschwerden jedoch deutlich lindern. Auch wer die Asthma auslösenden Stoffe kennt und den Kontakt mit ihnen meidet, hat weniger mit den Folgen zu kämpfen.

Viele Erwachsene begleitet Asthma bronchiale ihr Leben lang. Gute Heilungschancen haben hingegen Kinder. Schwere Verläufe sind bei Heranwachsenden generell eher selten. Zudem wird eine Mehrzahl von ihnen die Krankheit oft von alleine wieder los. Ein erhöhtes Risiko zu erkranken besteht, wenn die Eltern rauchen, Tiere im Haushalt leben oder Allergien wie Heuschnupfen oder Neurodermitis in der Familie vorkommen.

Ob Klein oder Groß - generell gilt: Bei Anzeichen von Asthma sollten Sie sich von einem Arzt untersuchen und beraten lassen. Der TK-Ärzteführer nennt Ihnen gerne einen Mediziner in Ihrer Nähe.