"Wir mussten Influencer werden."
Artikel aus Berlin/Brandenburg
Männer tun sich oft schwer mit dem Thema mentale Gesundheit. Wie man gerade junge Männer dennoch erreicht, verrät der Mitbegründer von "Social Proof", Elias Jessen, im Gespräch mit TK-Landeschefin Susanne Hertzer.
Mentale Gesundheit ist keine Frage des Alters oder des Geschlechts. Dennoch gibt es bei diesem Thema gerade bei Männern noch immer große Berührungsängste. Der Psychologe Elias Jessen und seine Mitstreiter gehen daher neue Wege, um männliche Jugendliche zu erreichen. Mit ihrem regelmäßigen Podcast "Mental Hell" sprechen sie gezielt junge Menschen an und helfen Ihnen dabei, mentale Probleme zu erkennen und anzugehen. "Wir mussten Influencer werden", sagt Elias Jessen im Audio-Gespräch mit TK-Landeschefin Susanne Hertzer.
70 Prozent unserer Zuhörer sind männlich.
70 Prozent unserer Zuhörer sind männlich, sagt Elias Jessen. Nach seiner Erfahrung bieten die sozialen Medien eine gute Möglichkeit, bei jungen Menschen ein Bewusstsein für mentale Gesundheit zu schaffen.
Und das sei dringend notwendig: Nicht nur die schlechten Nachrichten der Welt, sondern auch die Nachwirkungen des Corona-Lockdowns machten vielen, die damals Kinder oder Jugendliche waren, noch immer schwer zu schaffen.
Elias Jessen zu Gast bei Susanne Hertzer
Warum Elias Jessen mit "Social Proof" ein eigenes Unternehmen gründete, wieso er schon als Student für "Krisenchat" arbeitete und welche Rolle seine Oma dabei spielte - auch das erzählt er Susanne Hertzer in der Reihe "15 Minuten Gesundheit".
Hören Sie rein!
Elias Jessen, Mitbegründer und Geschäftsführer von „Social Proof“, im Gespräch mit Susanne Hertzer, Leiterin der TK-Landesvertretung Berlin und Brandenburg
15 Minuten Gesundheit“: Audio-Gespräch mit Elias Jessen