• 55 Prozent der Jugendlichen in Deutschland befürworten ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche.
  • Viel Zeit auf Social Media ist mit mehr gesundheitlichen Auffälligkeiten verbunden.
  • Medienkompetenz als Schlüsselfaktor: TK bietet und unterstützt Präventionsangebote.

Social Media ist aus dem Alltag von Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Es unterhält, verbindet und inspiriert - birgt aber zugleich Risiken für die Gesundheit. Dazu gehören etwa Cybermobbing, der Vergleich mit unrealistischen Körperbildern oder stundenlanges Scrollen. Um Jugendliche besser zu schützen, debattiert Deutschland deshalb aktuell über ein mögliches Social-Media-Verbot.

Wie steht Deutschlands Jugend zum Social-Media-Verbot?

Tatsächlich befürwortet eine Mehrheit der Jugendlichen von 55 Prozent ein Verbot der sozialen Medien, zumindest bis zu einer gewissen Altersgrenze. Das zeigt der Social-Media-Report "Jugend zwischen Like und Limit", der auf einer repräsentativen Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts eye square im Auftrag der TK unter Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren basiert.

Mehr als die Hälfte für Social-Media-Verbot

TK-Infografik zur Social-Media-Nutzung von Jugendlichen. Basierend auf dem Social-Media-Report 2026. Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Die Mehrheit der befragten Jugendlichen ist der Meinung, dass soziale Medien bis zu einem gewissen Alter verboten werden sollten. Sie sprechen sich im Durchschnitt für eine Altersgrenze von 14 Jahren aus. Quelle: Social-Media-Report der TK

Social-Media-Report: "Jugend zwischen Like und Limit"

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Gesundheitliche Folgen der Social-Media-Nutzung

Der Social-Media-Report der TK zeigt auch: Soziale Medien werden von den meisten Jugendlichen grundsätzlich positiv wahrgenommen. 80 Prozent der befragten 12- bis 17-Jährigen sagen, dass ihnen Social Media gut oder eher guttut. Gleichzeitig zeigt sich: Wer sehr viel Zeit auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube verbringt, berichtet häufiger von gesundheitlichen Auffälligkeiten - sowohl psychischen als auch körperlichen.

Mentale Belas­tungen nach Nutzungs­dauer

TK-Infografik zur Social-Media-Nutzung von Jugendlichen. Basierend auf dem Social-Media-Report 2026. Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Jugendliche, die pro Tag vier Stunden oder mehr Social Media nutzen, berichten deutlich häufiger von emotionaler Belastung als diejenigen, die dies ein bis zwei Stunden täglich tun. Quelle: Social-Media-Report der TK

Social Media: Medienkompetenz ist Schlüsselkompetenz - Angebote der TK zur Prävention

Medienkompetenz ist der Schlüssel, um reflektiert und selbstbestimmt mit den vielen Herausforderungen der digitalen Welt umzugehen. Im Rahmen der Prävention hat die TK ein großes Angebot an Projekten zur Stärkung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen für Eltern, Kitas und Schulen, wie zum Beispiel "Gemeinsam Klasse sein" , Law4school , IPSY (Suchtprävention ab Klasse 5) oder Mental²

Die TK beteiligt sich außerdem fachlich und inhaltlich an der Kampagne der Bundesschüler*innenkonferenz "Uns geht's gut!" zur Stärkung der mentalen Gesundheit von Schülerinnen und Schülern. Darüber hinaus fördert die TK auch qualitätsgeprüfte Angebote wie zum Beispiel Workshops für Schulen der Online-Beratungsstelle Juuuport oder die jährliche Bundesjugendkonferenz Medien in Rostock.  

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