Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.

Die Artischocke ist der Blütenkopf einer Distelart, die aus Nordafrika stammt. Essbar sind der Blütenboden und der fleischige untere Teil der Schuppenblätter. Diese werden von der Artischocke abgezupft, gekocht, abgelutscht oder zerkleinert zubereitet. 

Artischocken müssen beim Garen vollständig im kochenden Salz-Zitronen-Wasser eingetaucht bleiben, da sie an der Luft sofort oxidieren und schwarz werden. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Blätter der Artischocke fest sind und beim Zusammendrücken quietschen.

Die Artischocke ist sehr kalorienarm. Sie enthält nur 20 Kilokalorien pro 100 Gramm, dagegen kein Fett und nur etwa 2 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm. Sie ist mit 10 Gramm pro 100 Gramm sehr ballaststoffreich. Das Gemüse ist außerdem reich an Eisen, Phosphat und Mangan sowie den Vitaminen A, B und C. Artischocken haben eine leicht entwässernde Wirkung und helfen daher bei Rheuma, Gicht oder Wasseransammlungen im Gewebe.

Medizinisch wird sie beispielsweise bei mangelnder Gallensekretion und zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut eingesetzt. Stillende Frauen sollten Artischocken meiden, denn sie machen die Muttermilch bitter und dämmen die Milchproduktion ein.