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Topi­n­am­bur: birnen­för­mige Knollen

Topinambur, auch Erdbirne oder Indianerkartoffel genannt, stammt ursprünglich aus Südamerika und ist in Europa etwa seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Es gibt weiße, gelbe, rote und rotviolette Sorten. 

Die Knollen wirken kartoffelähnlich, sind aber wie Birnen geformt. Sie haben eine dünne Schale und schmecken herb-süßlich. Frisch sind sie ab Ende Oktober erhältlich - hierzulande vor allem aus ökologischem Anbau, denn es waren Biobauern, die sie in den letzten Jahren wiederentdeckt haben.

Man wählt junge, nicht zu große Knollen, die am besten gleich verbraucht werden, denn sie lassen sich nicht gut lagern. Topinambur wird dünn geschält, in Streifen oder Würfel geschnitten und anschließend gedünstet oder 20 bis 30 Minuten in Salzwasser gekocht.

Das leckere Knollengemüse eignet sich als Gemüsebeilage, als Püree, für Aufläufe und Suppen sowie roh und fein gehobelt in Salaten.

Topinambur ist reich an Vitamin C und B, verträgt sich gut mit Kartoffeln, gilt aber auch als kalorienarme Kartoffel-Alternative.