Potsdam/Berlin, 2. Oktober 2026. Die Grippe-Impfquote der älteren TK-Versicherten ist in Brandenburg und Berlin nach Jahren des Rückgangs wieder leicht gestiegen. 

Im Winter 2025/26 ließen sich in beiden Bundesländern 45 Prozent der TK-versicherten Menschen ab 60 Jahren gegen Influenza impfen. Noch im Winter 2024/25 betrug die Impfquote in Brandenburg 44 Prozent, in der Hauptstadt nur 43 Prozent. In der Impfsaison 2023/24 lag sie bei 47 Prozent (Brandenburg) beziehungsweise 46 Prozent (Berlin).

Die größte Impfmüdigkeit herrschte im vergangenen Winter in Baden-Württemberg mit einer Impfquote von nur 25 Prozent, am häufigsten nachgefragt war die Grippeimpfung wie schon in den Vorjahren in Sachsen-Anhalt mit 54 Prozent.

Susanne Hertzer, Leiterin der TK in Berlin und Brandenburg: "Ob in der U-Bahn, im Supermarkt, im Urlaub oder bei der Arbeit - mit Grippeviren kann man sich überall anstecken. Gerade für ältere Menschen, aber auch Personen mit Vorerkrankungen kann eine Infektion durchaus gefährlich werden. Sie sollten sich daher einmal im Jahr gegen Influenza impfen lassen."

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeimpfung unter anderem für Menschen ab 60 Jahren, Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel sowie für Personen mit gesundheitlicher Gefährdung, Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal. Um rechtzeitig geschützt zu sein, rät die STIKO, sich ab Oktober bis Mitte Dezember impfen zu lassen.

Große Unter­schiede bei den Impf­quoten

TK-Infografik: Große Unterschiede bei den Impfquoten. Quelle: TK-Auswertung 2026. Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
In den östlichen Bundesländern lassen sich die Menschen häufiger impfen.

Hinweis für die Redaktion

Die Auswertungen beziehen sich jeweils auf den Impfzeitraum September bis Ende März. Die TK versichert in Brandenburg rund 388.000, in Berlin mehr als eine Million Menschen.