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Moderne Vollwertkost ist überwiegend lakto-vegetabil: Obst, rohes oder gedünstetes Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreideprodukte und Milcherzeugnisse bilden den Schwerpunkt der Ernährung. Auf tierische Produkte wird weitgehend verzichtet, ebenso auf raffinierten Zucker, künstliche Zusatzstoffe und industriell hergestellte Erzeugnisse.

Die moderne Vollwerternährung basiert auf folgenden Grundsätzen:

  • Frisch zubereitet, wenig vorbehandelt
    Die in der Vollwerternährung verwendeten Lebensmittel sind kaum vorbehandelt, werden möglichst frisch zubereitet. Dadurch bleiben wichtige Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente erhalten.
  • Obst und Gemüse der Saison
    Obst und Gemüse kommen möglichst entsprechend ihrer Saison auf den Speiseplan, also entsprechend ihrer natürlichen Wachstums- und Erntezeit. Produkte der Saison sind natürlich gereift und daher aromatischer als Gewächshausprodukte.
  • Heimische Erzeugnisse aus ökologischem Anbau
    Vollwertköstler bevorzugen Lebensmittel aus heimischen Regionen und ökologischem Landbau. Diese Erzeugnisse sind kaum mit Schadstoffen belastet, der Anbau und die Produktion folgen ökologischen, nachhaltigen Kriterien. Lange Transportwege werden vermieden und umweltbelastendes Verpackungsmaterial gespart.
  • Fairer Handel
    Vollwerternährung fördert die heimische Landwirtschaft und einen fairen Handel mit Entwicklungsländern.

Eine ausgewogene Vollwerternährung ist für jede Altersstufe außer für Babys geeignet. Sie bildet eine solide Basis für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Bei konsequent vollwertiger Ernährung ist ein Nährstoffmangel nahezu ausgeschlossen. Allerdings sollten Sie eventuelle Unverträglichkeiten oder auch Nahrungsmittelallergien beachten und persönliche Abneigungen gegen bestimmte Lebensmittel respektiere. Bei einer Umstellung der Kost auf vollwertige Ernährung kann es anfangs zu Verdauungsproblemen kommen - Magen und Darm müssen sich erst langsam an die ungewohnte Menge an Frischkost und Ballaststoffen gewöhnen.

Empfehlungen für die Lebensmittelauswahl
WertstufenSehr zu empfehlen

Zu empfehlen

Weniger zu empfehlenNicht zu empfehlen
Grad der VerarbeitungUnerhitzte LebensmittelErhitzte LebensmittelKonservierte LebensmittelStark verarbeitete Lebensmittel

Mengen-

Empfehlung

50 Prozent50 ProzentNur seltenMöglichst meiden
Getreide

Gekeimt, Vollkornschrot

Vollkornprodukte, zum Beispiel Nudeln und Brot

Weißbrot, Cornflakes

Stärke, Ballaststoff-Präparate

Gemüse/ObstFrisch

Erhitzt, Tiefgekühlt

Konserven

Vitamin-Präparate

Kartoffeln 

Gekocht, am besten mit Schale

Fertigprodukt wie Knödel

Pommes frites, Chips

Hülsenfrüchte erhitztSojamilch, TofuSojafleisch

Nüsse/Fette/Öle

Nüsse, Oliven,

Sonnenblumenkerne

Kaltgepresste Pflanzenöle, Butter

Gesalzene Nüsse, raffinierte Öle

Nougatcreme, gehärtete Margarine

Milch und Milchprodukte

Vorzugsmilch

Pasteurisierte Vollmilch, Käse

H-Milch, Produkte mit Zusatzstoffen

Kondensmilch, Milchpulver, Schmelzkäse

Fleisch/Fisch/Eier

 Je 1 - 2 Mal pro Woche

Wurstwaren, Konserven

Innereien, Eipulver

GetränkeMineralwasser

Kräutertees, verdünnte Säfte

Kakao, Kaffee, Schwarztee, Alkohol

Limonade, Cola, Spirituosen

Gewürze/Kräuter/Salz

Frische Kräuter

Getrocknete Kräuter, jodiertes Salz

KräutersalzAromastoffe
Süßmittel

Frisches, süßes Obst

HonigTrockenobst

Zucker, Süßwaren, Süßstoffe