Für viele Menschen wird es beispielsweise immer wichtiger, Apps personalisieren zu können. Die Ergebnisse aus dem DiGA-Report der TK unterstreichen diese Erkenntnis: Waren die Nutzerinnen und Nutzer unzufrieden mit einer der "Apps auf Rezept" bezog sich die Kritik meist auf den fehlende Nutzen der App für die eigene Erkrankung, mangelnde Ausrichtung auf die individuellen Gesundheitsprobleme und schlechte Bedienbarkeit. Es scheint offenbar besonders relevant zu sein, Gesundheits-Apps persönlicher auszurichten. Der Effekt dessen zeigt sich in einem größeren individuellen Nutzen, den Anwenderinnen und Anwender aus den dargestellten Informationen ziehen. Sie bekommen dann mit hoher Wahrscheinlichkeit eher die Hinweise angezeigt, die sie in diesem Moment wirklich brauchen oder wollen. Bei Gesundheits-Apps kann dies besonders hilfreich sein, weil sich die Informationen auf die eigene unmittelbare körperliche oder seelische Verfassung auswirken können.

Im Future Panel by TK erhalten die Teilnehmenden einen Überblick zum aktuellen Stand, den Trends, Chancen und Risiken auf dem Gesundheits-App-Markt. Weiterhin beleuchten die Expertinnen und Experten die Bedeutung und die Rolle von Gesundheits-Apps in der medizinischen Versorgung aus Sicht der Krankenkasse, der Medizin und der Therapie. Der Blick auf die Art und Weise, wie sich Therapie verändert, wenn sie digital erfolgt, ist ein weiterer spannender Aspekt des TK-Panels.

Die Vorträge im Einzelnen:

Mit der App in die Zukunft!? 

Prof. Viviane Sche­ren­berg

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Vizepräsidentin für Strategische Kooperationen und Transfer
& Dekanin Prävention und Gesundheitsförderung, Apollon Hochschule, Bremen

Den Auftakt in das Future Panel by TK macht Prof. Viviane Scherenberg. Sie gibt einen Überblick über das umfangreiche Feld von Gesundheits-Apps und ordnet deren Bedeutung für das Gesundheitswesen ein. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Nachhaltigkeitsmarketing, Gesundheitsmarketing, Gesundheitsinformationen, Neuromarketing, Bonusprogramme, Prävention. Mit der Entwicklung von Apps auf dem Gesundheitsmarkt und dem Thema mobile health beschäftigt sie sich bereits seit vielen Jahren. 

App in die Zukunft - schnell, gezielt, persönlich.

Das Thema Gesundheits-Apps aus der Perspektive einer Krankenkasse beleuchtet Klaus Rupp, Leiter des Versorgungsmanagement der Techniker Krankenkasse. In seinem Vortrag geht es darum, wie mobile health die Menschen gesünder macht und das Gesundheitssystem entlastet - von der Prävention bis zur Versorgung und/oder Therapiebegleitung. 

Klaus Rupp

Klaus Rupp (Leiter Versorgungsmanagement der TK) posiert für ein Porträtfoto. Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Leiter des Versorgungsmanagements der Techniker Krankenkasse

Apps - Doctors´ little helper?

Wie bewerten Ärztinnen und Ärzte Gesundheits-Apps in der medizinischen Versorgung ihrer Patienten? Dr. Stephanie Dramburg ist Ärztin in der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin der Charité Universitätsmedizin in Berlin. Sie forscht an der Charité zu verschiedenen Erkrankungen im Kindesalter mit dem Ziel der Prävention. Das langfristige Forschungsziel: sichere und wirksame Strategien zu entwickeln, um die Entstehung von allergischen und immunologischen Erkrankungen bei Kindern möglichst noch vor den ersten Erscheinungen verhindern zu können. Sie setzt sich mit digitalen Anwendungen in der Medizin auseinander und berichtet von ihren eigenen digitalen Erfahrungen sowie den Erlebnissen mit Kolleginnen und Kollegen zum Thema Gesundheits-Apps. Dabei wirft sie auch einen Blick darauf, wie sich das Verhältnis zwischen behandelnden Personen und Patientinnen oder Patienten möglicherweise verändert.

Dr. Stephanie Dram­burg

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Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie, Immunologie und Intensivmedizin, Charité, Berlin 

Das Leben "in" der App

Wer sitzt da eigentlich auf der anderen Seite des Smartphones und berät? In diesem Fall ist es Physiotherapeut Benedikt Seelhorst. Er ist die therapierende Person hinter der Anwendung "Herodikos". Während Patientinnen und Patienten seinen physiotherapeutischen Anweisungen folgen, die sie beispielsweise live über das Tablet erreicht, sendet und beobachtet er, ob sein Gegenüber die Bewegungsübungen richtig ausführt. Wie fühlt sich das für ihn an? Worauf muss er besonders achten, wenn er seine Bewegungstherapie über Tablet oder Smartphone anbietet. Kann diese Therapie erfolgreich sein? Sein Erfahrungsbericht von der "anderen Seite" verspricht interessant zu werden.

Bene­dikt Seel­horst

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Physiotherapeut und Leiter Qualitätsmanagement bei Herodikos, Individuelles medizinisches Bewegungstraining

Die Erkenntnisse aus allen Vorträgen fließen in die abschließende Diskussion ein. Die Referentinnen und Referenten gehen darauf basierend auf die Potenziale von Gesundheits-Apps ein und wagen einen Ausblick, worauf sich Menschen aus Berufsgruppen im Gesundheitswesen durch die zunehmende Nutzung von Apps einstellen müssen.

Durch das Future Panel by TK führt:

Prof. Dr. habil. Lilia Waeh­lert

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Gründungspräsidentin der universitätsgleichgestellten Charlotte Fresenius Hochschule, Wiesbaden.

Anmeldung zum Kongress und zum Future Panel by TK: Dr. App - die neue Therapeutin!? 

In diesem Jahr twittern wir unter #eHealthFFM22 zu allen Angelegenheiten rund um den eHealth-Kongress Rhein Main und Hessen.

Rückblick auf vergangene Kongresse via Twitter: #eHealthFFM19 und #eHealthFFM21