Magdeburg, 1. September 2026. Zum Ende der aktuellen Legislaturperiode hat Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Sachsen-Anhalt, im TK-Interview auf die gesundheitspolitischen Meilensteine der zurückliegenden Jahre geblickt. Ein Schwerpunkt ihrer Amtszeit waren dabei Projekte zur Bewältigung des demografischen Wandels im Land und wie es dabei gelingen kann, mithilfe von präventiven Angeboten wie der "Herzwoche" die Bevölkerung zu befähigen, gesund zu leben und gesund zu altern.

Petra Grimm-Benne

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Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Sachsen-Anhalt

Krankenhäuser öffnen für neue Versorgungsformen

Zu den gegenwärtig wichtigsten Themen im Gesundheitssystem zählt Grimm-Benne die Krankenhausreform. Im Zuge der Umsetzung soll ihrer Ansicht nach die sektorübergreifende Versorgung mehr in den Fokus rücken, da einerseits viele medizinische Eingriffe mittlerweile nicht mehr stationär, sondern ambulant durchgeführt werden müssen und andererseits die Zahl der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in den kommenden Jahren nicht mehr auf dem aktuellen Niveau bleiben wird. Wichtig ist Grimm-Benne dabei, dass den Menschen klar wird, dass neue Versorgungsformen nicht gleichbedeutend mit einer Verschlechterung sind, sondern sich die Behandlungsqualität dadurch verbessern kann.

Strukturreformen auch tatsächlich umsetzen

Für die kommenden Jahre wünscht sich Grimm-Benne, dass die begonnenen Strukturreformen in der Gesundheitsversorgung als etwas Gutes und Innovatives betrachtet werden. Wichtig sei, dass die Reformen tatsächlich auch umgesetzt werden und dabei nicht nur in Zeiträumen von Legislaturperioden gedacht wird - das hätten die Menschen im Land verdient.

Zum Abschluss des rund zwanzigminütigen Gesprächs mit Steffi Suchant, Leiterin der TK-Landesvertretung Sachsen-Anhalt, verriet Grimm-Benne noch ein ganz persönliches Highlight aus ihrer bisherigen Zeit als Ministerin. Die ersten Gespräche mit Rettungssanitätern, Hebammen und OP-Schwestern, die nach Einführung der Landarztquote ein Medizinstudium aufnehmen durften, bedeuten ihr bis heute sehr viel: "Da geht mir immer das Herz auf".

Hinweis für die Redaktion

Das ausführliche Interview finden Sie im Presse- und Politikportal der TK zum Nachschauen.