Berlin/Potsdam, 2. April 2026. Mobbing im Internet und im Klassenzimmer verhindern und die Schule zu einem Ort machen, an dem sich alle wohl fühlen: Das ist das Ziel des Programms Gemeinsam Klasse sein.

Die Online-Plattform wurde von der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg und der Techniker Krankenkasse (TK) entwickelt.  In Berlin und Brandenburg haben seit dem Start bereits 394 Schulen an dem Projekt teilgenommen - in der Hauptstadt sind es 240, in der Mark 154.

"Kinder und Jugendliche sollten frei von Mobbing und Cybermobbing aufwachsen können", sagt Susanne Hertzer, TK-Chefin in Berlin und Brandenburg. "Denn gerade Kinder und Jugendliche sind emotional besonders verletzlich."

Mobbing kann massive Folgen für die körperliche und seelische Gesundheit haben. Dazu gehören zum Beispiel Schlafstörungen und Depressionen. Nicht selten leiden die Betroffenen noch jahrelang an den Spätfolgen. 

Hinweis für die Redaktion

Seit dem Schuljahr 2019/2020 stehen die Inhalte der Online-Plattform "Gemeinsam Klasse sein" bundesweit allen Lehrkräften zur Verfügung, die eine entsprechende Fortbildung absolviert haben. Auf der Plattform finden sich digitale Unterrichtsmaterialien zum Thema Mobbing und Cybermobbing. Diese richten sich an die Jahrgangsstufen fünf bis sieben. In Berlin wird das Projekt in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, in Brandenburg gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport angeboten. Den Evaluationsbericht zum Projekt finden Sie auf dem Lebensweltenportal der TK:  Evaluation Gemeinsam Klasse sein (lang) (PDF, 4.1 MB) . Dort gibt es auch weitere Informationen für interessierte Schulen zu " Gemeinsam Klasse sein ".