Innovationsfonds: Diese Forschungsprojekte werden gefördert

Wie lassen sich Routinedaten der Krankenkassen nutzen, um frühzeitig Arzneimittelrisiken zu erkennen? Was hilft Praxisteams, ein Fehlerberichts- und Lernsystem nicht nur einzuführen, sondern auch erfolgreich zu nutzen? Das sind nur einige der Fragen, denen Versorgungsforscherinnen und -forscher der Techniker Krankenkasse (TK) auf den Grund gehen.

Mehr als 20 Versorgungsforschungsprojekte, bei denen die TK als Projektpartnerin beteiligt ist, haben aktuell vom Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschuss Förderzusagen erhalten.

 

Im Mittelpunkt der Projekte stehen unter anderem Fragen der Patientensicherheit, der Einsatz und die Verknüpfung von Routinedaten für eine bessere Gesundheitsversorgung und die Wirtschaftlichkeit von Gesundheitsleistungen.

 

Die TK als Projektpartnerin

Für diese Versorgungsforschungsprojekte ist die TK Projektpartnerin:

 

Accountable Care in Deutschland (ACD) Verbesserung der Patientenversorgung durch Vernetzung von Leistungserbringern

Ziel des Projekts

Unnötige (Wieder-)Einweisungen ins Krankenhaus lassen sich oft vermeiden, wenn alle behandelnden Ärzte und Kliniken miteinander kooperieren. Doch häufig wissen sie nicht einmal, dass sie die gleichen Patienten behandeln. Das Projekt "Accountable Care" will daher in einer explorativen Interventionsstudie aktiv Leistungserbringer, die tatsächlich gemeinsame Patienten haben, in Qualitätszirkeln zusammenführen. Dazu nutzt es ein strukturiertes Feedback. Damit soll ein praktikabler Weg zur Vernetzung von ambulanter und intersektoraler Regelversorgung erprobt und nutzbar gemacht werden, der die Versorgung der Patienten nachweislich verbessert.

 

Inhalt

Die TK und weitere beteiligte Krankenkassen stellen Routinedaten bereit, aus denen zusammen mit Daten der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) hervorgeht, welche Leistungserbringer die gleichen Patienten behandeln. Die beteiligten KV laden diese Leistungserbringer, sofern sie zur Interventionsgruppe gehören, zu moderierten Qualitätszirkeln ein. Dort erhalten sie strukturiertes Feedback über ihre Behandlungsergebnisse und erarbeiten gemeinsam netzwerktypische Behandlungspfade für ausgewählte Krankheitsbilder. Etwa 18 Monate nach Beginn und nach Ende der Interventionszeit vergleicht das Projekt die Raten vermeidbarer (Wieder-)Einweisungen ins Krankenhaus bei vernetzten und nicht vernetzten Leistungserbringern und ermittelt die Kosteneffektivität.

 

Förderschwerpunkt

Einsatz und Verknüpfung von Routinedaten zur Verbesserung der Versorgung

 

Konsortialführung

LMU München

 

Konsortialpartner

  • Techniker Krankenkasse

  • Heinrich-Heine Universität Düsseldorf

  • Medizinische Hochschule Hannover

  • AOK Rheinland/Hamburg

  • AOK Nordwest

  • Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung

  • Kassenärztliche Vereinigungen Hamburg, Schleswig-Holstein, Westfalen-Lippe, Nordrhein

AMTS in utero - Untersuchungen zur Arzneimitteltherapiesicherheit in der Schwangerschaft basierend auf Routinedaten in Deutschland

Ziel des Projekts

Die Sicherheit der Arzneimitteleinnahme während der Schwangerschaft für Mutter und Kind ist für viele Arzneimittel ungeklärt. In Deutschland gibt es deshalb einerseits eine restriktive Verordnungspraxis, andererseits erhalten Schwangere Medikamente, die nachweislich zu bestimmten Zeitpunkten das Ungeborene schädigen können. Ziel des Projekts "AMTS in utero" ist es, die GKV-Routinedaten für die Beantwortung relevanter Fragen zur Patientensicherheit während der Schwangerschaft nutzbar zu machen. Damit soll  eine methodische Basis für künftige Forschungsarbeit zu diesem Thema gelegt werden.

 

Inhalt

Mithilfe von GKV-Routinedaten zu Mutter und Kind werden Hypothesen zur Wirkung von Arzneimitteln während der Schwangerschaft auf den Schwangerschaftsverlauf und auf das Kind überprüft. Dazu wird ein Forschungsverbund etabliert. Er soll zunächst die Methoden zur Auswertung der Routinedaten zu Arzneimittelrisiken in der Schwangerschaft

(weiter-)entwickeln, überprüfen und standardisieren. Anschließend setzt das Projekt die entwickelten Methoden und Algorithmen ein, um die Wirkung zweier ausgewählter Arzneimittel auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes zu analysieren. Damit zeigt es den Nutzen der Methoden und klärt zugleich aktuelle offene Sicherheitsfragen.

 

Förderschwerpunkt

Weiterentwicklung der Qualitätssicherung und/oder Patientensicherheit in der Versorgung

 

Konsortialführung

Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS)

 

Konsortialpartner

  • Techniker Krankenkasse

  • Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Charité (Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie)

CIRSforte - Fortentwicklung von Fehlerberichts- und Lernsystemen (CIRS) für die ambulante Versorgung

Ziel des Projekts

Die aktive Teilnahme an einem Fehlerberichts- und Lernsystem (CIRS) gilt als eines der wichtigsten Elemente des Risikomanagements für ambulante Arztpraxen. Doch es reicht nicht aus, nur das System bereitzustellen - es muss auch genutzt werden. Das Projekt CIRSforte will auf Basis praxisnaher Analysen Empfehlungen entwickeln, erproben und implementieren, wie Nutzungsbarrieren überwunden und Praxisteams in der ambulanten Versorgung für die Teilnahme an CIRS gewonnen werden können.

 

Inhalt

Beteiligt werden in mehreren Pilotregionen rund 400 ambulante Praxen. Projektmitarbeiter erfassen zunächst über qualitative Interviews mit Praxisteams deren Erfahrungen mit CIRS  und welche Anforderungen sie daran stellen. Dann erarbeitet das Projekt auf breiter Basis Empfehlungen, wie die Nutzung optimiert werden kann. Anschließend implementiert es diese Empfehlungen in regional zusammengehörigen Gruppen von Praxen, zum Teil auch intersektoral. Dies ermöglicht praxis- und sektorenübergreifende Lösungen für Sicherheitsprobleme. Das Projekt unterstützt die Praxisteams, CIRS optimal für das interne Qualitätsmanagement zu nutzen, und fördert den Austausch der Praxen untereinander. Der Erfolg dieser Implementierung wird evaluiert. Die empirisch überprüften Empfehlungen können anschließend durch den G-BA in Richtlinien genutzt werden.

 

Förderschwerpunkt

Weiterentwicklung der Qualitätssicherung und Patientensicherheit in der Versorgung

 

Konsortialführung

Goethe Universität Frankfurt, Institut für Allgemeinmedizin

 

Konsortialpartner

  • Techniker Krankenkasse

  • Aktionsbündnis Patientensicherheit

  • Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), Berlin

  • Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, Asklepios-Kliniken GmbH

DEMAND - Implementierung einer standardisierten Ersteinschätzung als Basis eines Demand Managements in der ambulanten Notfallversorgung

Ziel des Projekts

Seit Jahren wird von den gesundheitspolitischen Akteuren die stetig steigende Zahl ambulanter Notfälle beklagt. Insbesondere die Notaufnahmen der Krankenhäuser verzeichnen überproportionale Anstiege - wobei ein nennenswerter Teil der hier versorgten Patienten keine echten Notfälle im medizinischen Sinne darstellen. Ziel des Projektes "DEMAND" ist die Steuerung von Patienten mit akutem Behandlungs- und Beratungsbedarf in die jeweils angemessene Versorgungsform, was nicht nur eine effizientere Nutzung der im Rahmen der Notfallversorgung bereit gestellten Ressourcen bedeuten würde, sondern auch eine Verbesserung der Versorgung für die Patienten.

 

Inhalt

Ein vom AQUA-Institut zusammen mit dem ZI weiterentwickeltes standardisiertes Instrument zur Ersteinschätzung des akuten Behandlungs- bzw. Beratungsbedarfs von Notfallpatienten wird in den Modellstandorten eingeführt und nachfolgend evaluiert. Die Modellstandorte sind durch das parallele Vorhandensein von Notfallambulanz des Krankenhauses und Bereitschaftsdienstpraxis der KV gekennzeichnet und betreiben gemeinsam eine zentrale Anlaufstelle. Das auch von Nichtärzten einsetzbare Instrument soll zu einer Entlastung der Notaufnahmen führen, da Patienten mit nicht dringlichem Versorgungsbedarf in andere Versorgungsformen des ambulanten Sektors gesteuert werden. Die Effektivität des Steuerungsinstruments wird in unterschiedlichen organisatorischen Umsetzungsformen untersucht und sowohl quantitativ (anhand von Routinedaten von Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen) als auch qualitativ (durch Patienten- und Mitarbeiterbefragungen) bewertet.

 

Förderschwerpunkt

Weiterentwicklung des Patientenmanagements in der ambulanten Notfallversorgung

 

Konsortialführung

AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH

 

Konsortialpartner

  • Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi)
  • Deutsches Krankenhaus Institut (DKI)
  • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
  • Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD)
  • AOK Baden-Württemberg
  • AOK Nordost
  • Verband der Ersatzkassen (vdek), die TK liefert dazu Daten
  • Kassenärztliche Vereinigungen Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Thüringen und Westfalen-Lippe

Digital SACCIA - Sichere, digital unterstützte Kommunikation in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Ziel des Projekts

Ziel des Projektes ist die Reduzierung vermeidbarer unerwünschter Ereignisse in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe durch eine sichere Kommunikation von Ärzten, Pflegekräften, Hebammen, Schwangeren und deren Angehörigen.

 

Inhalt

In der ersten Phase des Projekts werden MitarbeiterInnen in zwei der bundesweit größten Geburtshilfezentren (Universitätsklinikum Frankfurt und Universitätsklinikum Ulm) hinsichtlich einer sicheren Kommunikation geschult, um das Fundament für die folgenden Phasen zu legen. In der zweiten Phasen werden Patientinnen und Angehörige hinsichtlich einer sicheren Kommunikation geschult, um so eine beidseitig sichere Kommunikation zu ermöglichen. In Phase drei wird untersucht, inwieweit eine sichere Kommunikation durch ein digitales Tool weiter unterstützt werden kann.

 

Sichere Kommunikation wird anhand der so genannten SACCIA-Kernkompetenzen operationalisiert. Das Akronym SACCIA steht dabei für die folgenden Kernkompetenzen:

  • Suffizienz (Sufficiency): Das Ansprechen einer ausreichenden Informationsmenge. Beispiel: Fachkräfte vermitteln sicherheitsrelevante Informationen nur ungenügend an Kollegen, zum Beispiel Dokumentationen und diagnostische Informationen bei Patientenübergaben.

  • Richtigkeit (Accuracy): Übermitteln von korrekten Informationen und deren richtige Decodierung, sowie die transaktionale Validierung der Richtigkeit der Informationsinhalte. Beispiel: Familienangehörige benennen ein Arzneimittel mit einem ähnlichen, aber falschen Namen.

  • Klarheit (Clarity): Vermeidung von vagen Aussagen und Nutzung der Kommunikation, um Unklarheiten zu beseitigen. Beispiel: Absichtlich euphemistische und nicht eindeutige Kommunikation einer geburtshilflichen Notsituation , um die Gebärende und Angehörige nicht zu ängstigen.

  • Kontextualisierung (Contextualization): Berücksichtigung der funktionalen, relationalen, chronologischen, umgebungsspezifischen und kulturellen Rahmenbedingungen, die ein einheitliches Verständnis beeinträchtigen könnten. Beispiel: Fachkräfte gehen bei Überweisungen nicht ausreichend auf die Dringlichkeit des Gesundheitszustandes oder auf den Willen der werdenden Mutter ein.

  • Zwischenmenschlichen Anpassung (Interpersonal Adaption): Flexible Anpassung auf verbal und non-verbal geäußerte Bedürfnisse und Erwartungen des Gesprächspartners. Beispiel: Fachkräfte reagieren unzureichend auf das akute Unwohlsein einer Mutter, die daraufhin ohnmächtig wird. 

Förderschwerpunkt

Patientensicherheit, Qualitätssicherung und -förderung

 

Konsortialführung

Jacobs University Bremen gGmbH, Department of Psychology and Methods

 

Konsortialpartner

  • Techniker Krankenkasse
  • Universitätsklinikum Frankfurt
  • Universitätsklinikum Ulm
  • Aktionsbündnis Patientensicherheit

Kooperationspartner

  • Faculty of Communication Sciences, Università della Svizzera italiana, Schweiz

DIPS - Cluster randomisierte Interventionsstudie zur Reduktion von Infektionen bei Dialysepatienten in der ambulanten Versorgung im Stepped-Wedge-Design Dialyse-assoziierte-Infektionsprävention und Surveillance

Ziel des Projekts

Patienten, die eine Hämodialyse (Blutwäsche) erhalten, werden in der Regel zwei- bis dreimal pro Woche dialysiert. Dabei handelt es sich um eine invasive Maßnahme, bei der eine Punktion des Shunts bzw. eines Gefäßes oder eine Manipulation am Gefäßkatheter erfolgt. Mit der Einführung von Standardvorgehensweisen bei der Behandlung der Dialyse-Patienten und Schulungen zur optimalen Händedesinfektion der Fachkräfte sind deutliche Vorteile für den Patienten assoziiert: Die Häufigkeit von lokalen oder invasiven Shunt- oder Blutstrominfektionen nimmt ab und die Notwendigkeit einer antibiotischen Therapie kann reduziert werden. Damit steigt die Patientensicherheit und zusätzliche Kosten für die Behandlung von Shunt- und Blutstrominfektionen sinken. Zudem wird die Entwicklung von antimikrobiellen Resistenzen verzögert bzw. verhindert.

 

Inhalt

Zunächst erfolgt die Einführung in die Dokumentation und Online-Übermittlung an die Charité von Infektionsgeschehen und der Anwendung von Antibiotika in den Dialysezentren. In dem anschließenden Halbjahr werden Daten zum Infektionsgeschehen vor der Intervention erhoben (Basisperiode). Vor der eigentlichen Intervention werden Strukturparameter der Dialysezentren wie die Ausstattung mit Händedesinfektionsmittelspendern und die Art des verwendeten Hautdesinfektionsmittels erhoben und eine Händedesinfektion-Compliance-Beobachtung durch entsprechende Mitarbeiter durchgeführt, um auf Basis dieser Beobachtung das pflegerische und ärztliche Personal zu schulen und die Händehygiene zu verbessern. Die Schulung beinhaltet kurze Vorträge zur Thematik und den erhobenen Daten. Die Mitarbeiter setzen sich mit den Ergebnissen auseinander und versuchen, Lösungsansätze zur Optimierung zu erarbeiten. Für spezielle Prozesse wie die Manipulation bzw. Punktion am Shunt oder Gefäßzugang werden standardisierte Vorgehensweisen entwickelt und in den Arbeitsablauf des medizinischen Fachpersonals implementiert.

Die Schulungs- und Informationsmaterialien für die Patienten werden den Mitarbeitern präsentiert und den Patienten zur Verfügung gestellt. Es soll eine offene Diskussion zum Thema Patientensicherheit und Infektionsprävention initiiert werden. Die Patienten sollen sich durch die Materialien, Informationen und explizite Einladung durch die Pflegekräfte und Ärzte ermutigt fühlen, sich zu erkundigen, ob sich das Personal vor der Behandlung die Hände desinfiziert hat.

 

Förderschwerpunkt

Patientensicherheit, Qualitätssicherung und -förderung

 

Konsortialführung

Charité - Universitätsmedizin Berlin

 

Konsortialpartner

  • Techniker Krankenkasse
  • Patienten-Heimversorgung gemeinnützige Stiftung 

Kooperationspartner

  • Aktionsbündnis Patientensicherheit

EMPAR - Einfluss metabolischer Profile auf die Arzneimitteltherapiesicherheit in der Routineversorgung

Ziel des Projekts

Die genetische Ausstattung eines Menschen beeinflusst seine Reaktion auf etwa jedes dritte Arzneimittel. Dosierungen oder Wirkstoffe können daher für einige Patienten nützlich, für andere ineffizient oder sogar schädlich sein. Mit pharmakogenetischen Tests lässt sich für den Patienten ein (Stoffwechsel-)Profil erstellen, das Voraussagen über die individuelle Wirkung des Arzneimittels ermöglicht. Das Projekt EMPAR will mithilfe von GKV-Routinedaten überprüfen, wie sich diese Profile im Alltag der sektorenübergreifenden Versorgung auf deren Ergebnisse und Kosten auswirken. Die Erkenntnisse sollen langfristig dazu beitragen, die pharmakologischen Tests im Versorgungsalltag zu implementieren und dessen Effizienz zu verbessern.

 

Inhalt

Untersucht werden die Zusammenhänge an rund 10.000 TK-Versicherten ab 60 Jahre, die mindestens ein Arzneimittel einnehmen, dessen Verstoffwechslung nachweislich genetisch beeinflusst wird. Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig und setzt eine Einverständniserklärung voraus. Die TK-Versicherten nehmen selbst einen Wangenabstrich und schicken ihn an das Projektlabor. Dort wird der Genotyp bestimmt. Eine Vertrauensstelle führt die pseudonymisierten Abrechnungs- und Leistungsdaten der TK-Versicherten mit den Labordaten zusammen. Anschließend wird mit statistischen Methoden die Wirkung des Genotyps auf den Versorgungsalltag analysiert, zum Beispiel auf den Gesundheitszustand, Einweisungen ins Krankenhaus, Eintritt einer Pflegestufe, Medikationswechsel und die Kosten. Betrachtet wird ein Zeitraum von vier Jahren.

 

Förderschwerpunkt

Einsatz und Verknüpfung von Routinedaten zur Verbesserung der Versorgung

 

Konsortialführung

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bonn

 

Konsortialpartner

  • Techniker Krankenkasse

  • Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), Bonn

ENQuIRE - Evaluierung der Qualitätsindikatoren von Notaufnahmen auf Outcome-Relevanz für den Patienten

Ziel des Projekts

Ziel dieses Projekts ist es, die Qualitätsindikatoren für Notaufnahmen deutscher Krankenhäuser zur Verbesserung der Patientenversorgung zu evaluieren. Dazu sollen die Daten aus Notaufnahmen mit Outcome-relevanten Daten aus der sich anschließenden ambulanten und stationären Versorgung verknüpft werden. Auf dieser Grundlage lassen sich relevante Qualitätsindikatoren für die Notaufnahmen evaluieren. Dieses mit dem Ziel die Patientenversorgung durch ein wissenschaftlich fundiertes Qualitätsmanagement in Notaufnahmen zu verbessern.

 

Inhalt

In den Notaufnahmen deutscher Krankenhäuser werden standardisierte Qualitätskriterien bisher nicht verpflichtend erhoben. Seit einigen Jahren wird versucht, anhand definierter Qualitätsindikatoren eine Qualitätssicherung in den Kliniken zu etablieren. Aus nationalen und internationalen Publikationen konnten Qualitätsindikatoren für die Notaufnahme identifiziert werden. Diese Qualitätsindikatoren werden bezüglich ihres patientenrelevanten Outcomes adjustiert, evaluiert und schaffen damit die Grundlage für ein externes Benchmarking von Notaufnahmen.

 

Förderschwerpunkt

Versorgungsforschung themenoffen

 

Konsortialführung

Universitätsklinik für Unfallchirurgie, Universität Magdeburg; Prof. Dr. Felix Walcher

 

Konsortialpartner

  • Institut für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie, Universität Magdeburg

  • Medizinische Informatik, Departement für Versorgungsforschung, Universität Oldenburg

  • Institut für Forschung in der Operativen Medizin (IFOM), Universität Witten/Herdecke

  • Fachbereich Gesundheitswesen, Hochschule Niederrhein

  • Notfallmedizin, Charité Universitätsmedizin Berlin

  • Techniker Krankenkasse

InA-Studie - Gesund pflegen: Entwicklung eines Versorgungsmanagementsystems zur Identifizierung von Versorgungsbedarfen pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz

 

Ziel des Projekts

Demenz stellt pflegende Angehörige vor große Herausforderungen. Das Projekt hat zum Ziel, ein praxistaugliches, computergestütztes Versorgungsmanagementsystem (VMS) zu implementieren und evaluieren,  um den Versorgungsbedarf pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz zu identifizieren.  

 

Inhalt

Mehr als 70 Prozent der etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland werden von einem Angehörigen zu Hause versorgt. Studien zeigen, dass pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz hohe physische, psychische, emotionale und soziale Belastungen erleben, die langfristig die Gesundheit beeinträchtigen können. Deshalb ist es wichtig, pflegende Angehörige zu unterstützen und zu entlasten. Häufig sind außerdem die regionalen Angebote nicht bekannt. Deshalb soll das VMS die Versorgung verbessern, indem die Bedarfe der Menschen mit Demenz identifiziert und individuell passende, regionale Angebote vorgeschlagen werden. Durch das System kann der Haus- oder Facharzt dem pflegenden Angehörigen Handlungsempfehlungen geben.

Es identifiziert personale, pflegerische und medizinische Versorgungsbedarfe pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz und kann anschließend auf aktuelle, regional verfügbare Angebote in Mecklenburg-Vorpommern zurückgreifen.

 

Förderschwerpunkt

Versorgung von geriatrischen Patienten

 

Konsortialführung

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE), Standort Greifswald

 

Konsortialpartner

  • Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE), Standort Rostock

Kooperationspartner

  • Techniker Krankenkasse
  • Barmer          
  • AOK Nordost
  • Deutsche Alzheimer Gesellschaft Landesverband Mecklenburg Vorpommern
  • Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz Bundesverband
  • Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern
  • Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
  • Facharzt für Neurologie (Leiterin der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Greifswald)
  • Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE)
  • Standort Greifswald

ISO-ADE

Ziel des Projekts

Ziel des Projekts ist der Nachweis der Wirksamkeit, Effektivität und Kosteneffektivität horizontaler Präventionsstrategien (Händehygiene, generelle Dekolonisation, Antibiotic Stewardship-Training) im Vergleich zu vertikalen Präventionsstrategien (Screening, Isolierung) bei grampositiven multiresistenten Erregern (MRE). Dies soll mittels eines cluster-randomisierten Stepped-Wedge-Designs auf Nicht-Intensivstationen in bundesweit 40 Krankenhäusern über einen Zeitraum von 48 Monaten untersucht werden.

 

Inhalt

Seit Aufkommen von MRE in den 90er Jahren wurden vertikale Präventionsstrategien (gezielt auf bestimmte Erreger) zur Identifizierung von MRSA- bzw. VRE-Trägern mit anschließender Isolation übernommen. Allerdings existieren nur wenige Studien mit einem hochwertigen Studiendesign zur Wirksamkeit beider Maßnahmen, welche keinen positiven Effekt nachweisen konnten. Ebenfalls konnte ein bundesweites MRSA-Screening zu keiner gewünschten Reduktion von MRSA-Transmissionen führen. Dem entgegengesetzt zeigen internationale Studien horizontaler Präventionsstrategien, die alle Erreger einbezieht, positive Effekte, die Verbreitung von MRSA und VRE wirkungsvoll zu verhindern. Internationale Untersuchungen zeigen, dass kein Anstieg der Infektions- und Transmissionsraten nach dem Stopp vertikaler Maßnahmen zu beobachten war. Die Effektivität und Kosteneffektivität gilt es für Deutschland nachzuweisen.

 

Förderschwerpunkt

Entwicklung von Versorgungsstrukturen und -konzepten: Behandlungsoptionen bei Resistenzen

 

Konsortialführung

Charité - Universitätsmedizin Berlin

 

Konsortialpartner

  • Techniker Krankenkasse

  • Uniklinik Köln

  • DAK-Gesundheit

  • BARMER

KARDIO-Studie - Linksherzkatheter bei Brustschmerzen und KHK, Verbesserung der Indikationsqualität

Ziel des Projekts

Brustschmerzen sind nur bei einigen Betroffenen durch eine Koronare Herzkrankheit (KHK) bedingt. Trotzdem wird in Deutschland häufig das Linksherzkatheter zur Diagnostik eingesetzt, in einigen Regionen sogar viermal so häufig wie in anderen. Dies lässt vermuten, dass neben der medizinischen Indikation auch andere Faktoren zum Einsatz dieses invasiven Verfahrens führen, etwa Fehlanreize, regionale Strukturen oder Erwartungen des Patienten. Das Projekt will untersuchen, ob es solche Faktoren gibt und wenn ja, wie sich die Qualität der Indikation für das Linksherzkatheter verbessern lässt.

 

Inhalt

Das Projekt ermittelt auf Kreisebene die Anzahl der Linksherzkatheter und prüft ihren Zusammenhang mit möglichen Einflussfaktoren, etwa Alter, Geschlecht, sozialen Indikatoren, Morbidität und vorhandenen Behandlungskapazitäten. Dazu nutzt es neben GKV-Routinedaten auch Strukturdaten des statistischen Bundesamts und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Es identifiziert hoch- und niedrig versorgte Regionen und führt dort qualitative vertiefende Analysen durch, etwa durch Fokusgruppen und Einzelinterviews mit Ärzten vor Ort. Auf dieser Basis und orientiert an den nationalen Leitlinien erarbeitet, implementiert und evaluiert es anschließend mit lokalen Akteuren aus vier Hochversorgungsregionen sektorübergreifende regionale Behandlungspfade.

 

Förderschwerpunkt

Verbesserung der Bedarfsgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit der GKV-Versorgung; Einsatz und Verknüpfung von Routinedaten zur Verbesserung der Versorgung

 

Konsortialführung

Universität Marburg, Abteilung für Allgemeinmedizin

 

Konsortialpartner

  • Techniker Krankenkasse

  • AOK Bundesverband

  • BARMER GEK GEK

  • Ludwig-Maximilians-Universität München /LMU)

  • Universitätskrankenhaus Eppendorf, Hamburg

  • Stiftung Institut für Herzinfarktforschung (IHF)

  • Deutsche Gesellschaft für Kardiologie

  • Ärztliches Zentrum für Qualität

  • Ostbayrische Technische Hochschule Regensburg

  • AWMF- Institut für Medizinisches Wissensmanagement

KOL-OPT - Fehlversorgung bezüglich Kontroll-Koloskopien in Deutschland Ausmaß, Determinaten und Konzipierung von Lösungsansätzen

Ziel des Projekts

Die Darmspiegelung (Koloskopie) kann das Auftreten von Darmkrebs und die Wahrscheinlichkeit verringern, daran zu sterben. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern gibt es in Deutschland sehr viele Koloskopien - jedoch ohne einen vergleichbar großen Effekt auf die Darmkrebsinzidenz und -mortalität. Bisherige Analysen legen nahe, dass Koloskopien in Deutschland häufig in zu kurzen Abständen zur Kontrolle eingesetzt werden. Andererseits gibt es Hinweise, dass rund die Hälfte der Risikopatienten - zum Beispiel mit fortgeschrittenen Krebsvorstufen - keine Kontroll-Koloskopie erhält, obwohl sie sinnvoll wäre. Das Projekt "KOL-OPT" will daher die Fehlversorgung bei Kontroll-Koloskopien und deren Ursachen fundiert ermitteln sowie Lösungsansätze finden, ihr entgegenzuwirken.

 

Inhalt

Anhand von Routinedaten zu rund 20 Millionen GKV-Versicherten aus den Jahren 2004 bis 2014 in der Pharmakoepidemiologischen Forschungsdatenbank GePaRD überprüft das Projekt die Inanspruchnahme von Kontroll-Koloskopien. Es analysiert die Fehlversorgung sowie mögliche Gründe und berechnet die ökonomischen Konsequenzen zu kurzer Kontrollintervalle. Um patienten- und arztseitige Ursachen zu ermitteln, setzt es außerdem Befragungen von bis zu 11.000 Koloskopie-Teilnehmern und rund 30 dazugehörigen Gastroenterologen aus der Berliner Koloskopie-Studie BECOP ein. Auf der Basis dieser Analysen konzipiert das Projekt konkrete Maßnahmen, die die Fehlversorgung reduzieren sollen, und entwickelt ein Konzept zu deren Evaluation.

 

Förderschwerpunkt

Verbesserung der Bedarfsgerechtigkeit und/oder Wirtschaftlichkeit der GKV-Versorgung

 

Konsortialführer

Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS), Bremen

 

Konsortialpartner

  • Techniker Krankenkasse

  • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 

LüFMS: Lernen durch einrichtungsübergreifende Fehlerberichts- und Meldesysteme

Ziel des Projekts

Jede medizinische Behandlung und Pflege ist mit Risiken verbunden. Um das Risikomanagement zu stärken und die Sicherheit von Patienten zu verbessern, hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die "Bestimmung von Anforderungen an einrichtungsübergreifende Fehlermeldesysteme" (üFMS-B) verabschiedet. Das Projekt soll nun erstmalig die üFMS-B auf Anwendungsfreundlichkeit in der medizinischen Versorgung überprüfen und eine Empfehlung für die weitere Optimierung entwickeln. Die Nutzerperspektive steht dabei im Vordergrund.

 

Inhalt

Der inhaltliche und technische Aufbau derzeitiger externer üFMS wird analysiert, ebenso die Nutzerperspektive. Es wird eine kontinuierliche, diskursive Infrastruktur (Plattform) zwischen den Betreibern aufgebaut, um einheitliche Empfehlungen für den Aufbau und Betrieb der üFMS zu etablieren. Der Veränderungsprozess und dessen Ergebnisse werden evaluiert. Es wird erwartet, dass die Nutzerperspektive und die diskursive Erarbeitung der Empfehlungen an die Anforderungen von üFMS zu einer Verbesserung der Systemnutzung führen.

 

Förderschwerpunkt

Verbesserung der Patientensicherheit und Qualitätssicherung

 

Konsortialführung

Aktionsbündnis Patientensicherheit

 

Konsortialpartner

Techniker Krankenkasse

 

MEMAPS - Chronische Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen – multidimensionales Ergebnisqualitätsmaß und praxistaugliche Stratifizierungsstrategie

Ziel des Projekts

Das primäre Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines generellen Ergebnisqualitätsmaßes für chronische Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen. Zudem geht es um die Entwicklung eines künstlichen neuronalen Netzes, das den Krankheitsverlauf chronischer Schmerzen vorhersagen kann, um Patienten passgenau und effizient zu versorgen.

 

Inhalt

Etwa die Hälfte der Kinder und Jugendlichen in Deutschland berichtet von wiederkehrenden Schmerzen in den letzten drei Monaten. Bei vielen Betroffenen stellt dieses Symptom (noch) kein medizinisch relevantes Problem dar und gelegentlich kommt es zu einer spontanen Genesung. Ungefähr die Hälfte der betroffenen Kinder und Jugendlichen entwickelt aber ein solch gravierendes Schmerzproblem, dass sie deswegen einen Arzt aufsuchen. Je nach Schmerzschweregrad ist eine primäre Versorgung beim Kinderarzt oder eine ambulante Versorgung in einer Spezialambulanz notwendig. Bei etwa fünf Prozent entsteht eine schwere Schmerzstörung: Sie sind aufgrund der Schmerzen stark in ihrem physiologischen und emotionalen Funktionsniveau eingeschränkt und nehmen viele medizinische Leistungen in Anspruch. Um diese Patienten zu heilen, ist zumeist eine intensive multimodale stationäre Therapie notwendig. Zurzeit existiert kein umfassendes multidimensionales Ergebnisqualitätsmaß, um die Wirksamkeit einer Behandlung chronisch-funktioneller Schmerzen bei Kindern und Jugendlichen zu erfassen. Ein solches Ergebnisqualitätsmaß ist aber notwendig als primärer Endpunkt für dringend benötigte klinische Studien. Ferner ist ein solches multidimensionales Ergebnisqualitätsmaß wichtig, um die Effektivität von Schmerztherapien national und international sowie mit ambulantem und stationärem, weniger intensivem und intensivem Behandlungsansatz vergleichbar zu machen.

 

Förderschwerpunkt

Messung der Ergebnisqualität, Nutzbarkeit lernender Algorithmen

 

Konsortialführung

Vestische Kinder- und Jugendklinik Datteln

 

Konsortialpartner

  • Techniker Krankenkasse
  • Deutsches Kinderschmerzzentrum

Neo-CamCare - Einsatz von Webcams auf neonatologischen Intensivstationen

Ziel des Projekts

Evaluation von Live-Streams (Webcams) bei Neugeborenen mit geringem Geburtsgewicht (Frühgeburten). Durch die Übertragung von Webcams soll die Distanz zwischen Mutter und Neugeborenem verringert werden mit Blick auf die Zufriedenheit der Eltern im Sinne einer Bindung von Mutter/Vater und Kind, Pflegenden und Ärzte. Es sollen rechtliche Rahmenbedingungen wie der Datenschutz geklärt werden, die Bedürfnisse der Eltern erfragt und eine Handlungshilfe für die Betroffen entwickelt werden. Hierzu wird die Umsetzung bundesweit in ausgewählten Kliniken erprobt.

 

Inhalt

Die Studie soll das Potenzial abschätzen, das Webcams bieten, um die Eltern-Kind-Beziehung zu verbessern und psychische Belastungen durch die Trennung von Eltern und Kind abzubauen. Die datenschutzrechtliche Ausgangslage wird in Bezug auf Machbarkeit, Hindernisse und Umsetzungspotenzial evaluiert. Die Bedarfsgerechtigkeit in der Versorgung wird gestärkt, da Eltern unabhängig vom Behandlungsort vom Einsatz der Webcams profitieren.

 

Förderschwerpunkt

Patientensicherheit, Qualitätssicherung und -förderung

 

Konsortialführung

Universität zu Köln

 

Konsortialpartner

  • Techniker Krankenkasse
  • Universitätsklinikum Bonn
  • Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • DAK-Gesundheit

Notfall- und Akutversorgung in Brandenburg

Ziele des Projekts

Ziel dieser Versorgungsstudie ist die Stabilisierung und Verbesserung der Notfallversorgung in Brandenburg mit Blick auf die sich verändernden Bedingungen (Bevölkerung, Medizinisches Fachpersonal usw.). Im engen Zusammenwirken der Partner des Gemeinsamen Landesgremiums soll eine systematische Bestandsaufnahme und Bewertung der Notfallversorgung in Brandenburg und eine Bewertung vorhandener Ansätze und Modell erfolgen. Auf Basis der Ergebnisse wird ein detaillierter Vorschlag zur Zeit- und Maßnahmenplanung für eine sich daran anschließende Umsetzung erarbeitet.

 

Inhalt

Systematische sektorenübergreifende Bestandsaufnahme und Bewertung der drei Säulen der Notfall- und Akutversorgung (Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst, Krankenhaus-Notfallaufnahme, Rettungsdienst) im Land Brandenburg, die Evaluation der (regionalen) Modellansätze der Notfall- und Akutversorgung und die Konzept- und Maßnahmenentwicklung für einen Praxistransfer.

 

Förderschwerpunkt

Analyse der Notfall- und Akutversorgung

 

Konsortialführung

CSG Clinische Studien Gesellschaft mbH

 

Konsortialpartner

  • IGES Institut für wissenschaftliche Begleitung

  • Methodik, Evaluation der Modellansätze

  • Partner aus dem Gemeinsamen Landesgremium nach § 90a SGB V in Brandenburg

Kooperationspartner

vdek (mit Ermächtigung der Techniker Krankenkasse)

 

PPE - Pflegeintensität und pflegesensitive Ergebnisindikatoren in deutschen Krankenhäusern

Ziel des Projekts

Primäres Ziel dieses Projektes ist es, einen möglichen Zusammenhang zwischen Pflegeintensität und Versorgungsqualität im Krankenhaus zu untersuchen. Bislang existiert in Deutschland keine Evidenz, ob beispielsweise das Ausbildungsniveau und die Anzahl der Pflegekräfte in Krankenhäusern die Ergebnisqualität der medizinischen Behandlung beeinflusst. Aus der internationalen Literatur lassen sich allenfalls Hinweise zur optimalen Personalausstattung und ihrer Einflussfaktoren ableiten. Um konkrete Ansätze zur Verbesserung der Versorgungsqualität und -effizienz zu erzielen, erfolgt eine Datenanalyse auf Basis international anerkannter Qualitätsindikatoren.

 

Inhalt

Beantwortet werden soll die Frage, inwieweit Pflegekraftverhältniszahlen und die Ausbildung der Pflegekräfte in Krankenhäusern die patientenbezogene Ergebnisqualität beeinflusst. Hierfür sollen die Personalstrukturen der Krankenhäuser auf Fachabteilungsebene aus den strukturierten Qualitätsberichten mit Ergebnisqualitätsparametern aus den Abrechungsdaten und Patientenbefragungen verbunden werden. Hinweise auf optimale Verhältniszahlen und Qualifikationen können gewonnen werden, indem Unterschiede in den Verhältniszahlen und der Qualifikation der Pflegekräfte in Verbindung mit pflegesensitiven Qualitätsindikatoren analysiert werden.

 

Förderschwerpunkt

7. Themenoffen

 

Konsortialführung

Universität Hamburg, Hamburg Center for Health Economics (HCHE)

 

Konsortialpartner

  • University of Southern Denmark und Universität Hamburg, Hamburg Center for Health Economics (HCHE)
  • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft (IGPW)
  • Techniker Krankenkasse
  • Verband der Universitätsklinika Deutschlands e. V. (VUD)

PROPERmed - Entwicklung eines Instruments zur Identifikation von multimorbiden Hochrisikopatienten für negative Folgen von Multimedikation

Ziele des Projekts

Ziel des Projektsist die Entwicklung des Instruments PROPERmed zur Identifikation von Hochrisikopatienten unter älteren, multimorbiden Patienten mit Multimedikation auf der Grundlage mehrerer großer, unabhängiger, cluster-randomisierter Kohortenstudien. Angesichts der sehr hohen Zahl von GKV-Versicherten, die in dieser Altersgruppe eine Multimedikation erhalten (zwischen 15% und 50% je nach Definition),1 ist es dringend notwendig, innerhalb einer strukturierten Versorgung die Hochrisikopopulation, die von einer aufwendigen Intervention tatsächlich profitieren kann, abzugrenzen. PROPERmed basiert auf einem validierten Risikomodell zur Vorhersage einer relevanten Einbuße an Lebensqualität, Funktionalität oder einer Krankenhausaufnahme innerhalb von 6 Monaten. Für die Risikovorhersagedieser patienten- und GKV-relevanten Endpunkte werden Parameter zu Soziodemographie, Erkrankungen sowie zu Über-, Unter- und Fehlversorgung mit Medikamenten als Prädiktoren herangezogen. Damit ermöglicht PROPERmed ein 'Targeting‘ für risikoadjustierte, stratifizierte Interventionen im strukturierten Medikationsmanagement (vergleichbar einem "DMP"zur Multimedikation).

 

Inhalt

Zur Erreichung des Ziels wurden verschiedene Forschungsfragen formuliert: 

  1. Aggregation existierender Prädiktionsmodelle: Welche Prädiktorvariablen zu Soziodemographie, Morbidität, unangemessener Medikation und Inanspruchnahme sagen bei älteren, multimorbiden Patienten mit Multimedikation den kombinierten Endpunkt aus verschlechterter Lebensqualität, Funktionalität und Hospitalisierung in 6 Monaten vorher?

  2. Weiterentwicklung und Validierung: Welchen zusätzlichen Vorhersagewert haben weitere Prädiktoren wie medikamentöse Unterversorgung und Dosierung? Wie sind individuelle Eintrittswahrscheinlichkeiten (z.B. Alter, Geschlecht) verteilt? Wie präzise sind die Vorhersagen des Modells (Diskrimination, Kalibrierung) bezüglich Implementierung in die Regelversorgung?

Förderschwerpunkt

Weiterentwicklung der Qualitätssicherung und Patientensicherheit in der Versorgung

 

Konsortialführung

Institut für Allgemeinmedizin, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

 

Konsortialpartner

  • Universitätsklinikum Heidelberg

  • Cochrane Germany
  • Ruhr-Universität Bochum
  • Techniker Krankenkasse 
  • Universitätsklinikum Heidelberg
  • Freie Universität Amsterdam
  • Universität Leiden
  • Universität Maastricht

Kooperationspartner

  • Elisabeth-Krankenhaus Essen

  • Bond University
  • Oxford University

PsychCare

Ziel des Projekts

Kontrollierte prospektive multizentrische Untersuchung der Wirkungen (Nutzen, Kosten, Effizienz) von Modellprojekten nach §64b SGB V aus Sicht von Patienten, Angehörigen und Behandlern im Vergleich zur Regelversorgung. Untersuchung der Verbesserung der Lebensqualität und der Behandlungszufriedenheit.

 

Inhalt

Kontrollierte prospektive multizentrische Kohortenstudie bei Kindern und Erwachsenen mit Vergleich von Modell-  vs. Regelversorgung. In vergleichbaren Modell- und Kontrollkliniken werden prospektive Befragung durch geschulte Untersucher durchgeführt umso die Perspektive von Patienten, Angehörigen und Behandlern zu erfassen. Die Ergebnisse der Befragungen werden mit GKV-Sekundärdaten verknüpft, um daraus Qualitätsindikatoren für sektorenübergreifende Versorgung in der Psychiatrie abzuleiten.

 

Förderschwerpunkt

Innovative Forschung zu Wirksamkeit und Kosten von Versorgungsmodellen nach §64b SGB V bei Kindern und Erwachsenen mit psychischen Erkrankungen

 

Konsortialführung

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinische Fakultät der TU Dresden und das Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV) der Medizinische Fakultät der TU Dresden

 

Konsortialpartner

  • Hochschulklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Brandenburg, Immanuel Klinik Rüdersdorf (MHB)

  • Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinik Würzburg

  • WIG2 GmbH, Leipzig

  • ISMG, Medizinische Fakultät, O-v-G-Univ. Magdeburg

  • AOK Baden Württemberg

  • AOK Hessen

  • AOK Niedersachsen

  • AOK PLUS

  • KKH Kaufmännische Krankenkasse

  • Techniker Krankenkasse

PV-Monitor - Nutzung von Routinedaten zur Pharmakovigilanz

Ziel des Projekts

Wenn ein Medikament zugelassen wird, hat es zwar viele Tests durchlaufen - viele Risiken sind dennoch unbekannt. Arzneimittel müssen deshalb auch nach der Zulassung systematisch überwacht werden. Dies ist Aufgabe der Pharmakovigilanz. Derzeit beruht sie auf einem beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) angesiedelten Register, das spontane Meldungen von Patienten, Ärzten und Pharmaindustrie sammelt und analysiert. Doch dieses Verfahren ist fehlerbehaftet, und zum Teil verunsichert es Patienten und Ärzte unnötigerweise. Das Projekt "PV-Monitor" will deshalb ergänzend innovative statistische Methoden entwickeln und erproben, mit denen Arzneimittelrisiken - auch seltene - anhand von GKV-Routinedaten sicherer identifiziert und überprüft werden können. Darüber hinaus will es anhand der Routinedaten Risikoprofile von Patienten ermitteln, für die bestimmte Arzneimittel schädlich sein können. Langfristiges Ziel ist der Aufbau eines routinedatengestützten Systems zur Pharmakovigilanz.

 

Inhalt

Das Projekt nutzt für seine Analyse vor allem die Pharmakoepidemiologische Forschungsdatenbank (GePaRD). Sie enthält Abrechnungsdaten von rund 20 Millionen GKV-Versicherten seit 2004. Das Projekt ermittelt und prüft per Datenanalyse Zusammenhänge zwischen Diagnosen und verordneten Arzneimitteln. Um fälschlicherweise behauptete Zusammenhänge auszuschließen, adaptiert es statistische Methoden aus der genetischen Epidemiologie. Damit können Zusammenhänge aus einer Vielzahl möglicher Kombinationen sicher erschlossen werden. An einem neuen oralen Gerinnungshemmer zeigt das Projekt anschließend die Leistungsfähigkeit des Verfahrens und liefert zugleich praktisch nutzbare Erkenntnisse für die Versorgung.

 

Förderschwerpunkt

Weiterentwicklung der Qualitätssicherung und/oder Patientensicherheit in der Versorgung

 

Konsortialführer

Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS), Bremen

 

Konsortialpartner

  • Techniker Krankenkasse

  • Universität Lübeck

REVASK - Versorgungsanalyse zur myokardialen Revaskularisationstherapie bei chronischer KHK

Ziel des Projekts

Es wird geprüft, ob und inwiefern eine strukturierte interdisziplinäre Zusammenarbeit von Fachärzten für Kardiologie und Fachärzten für Herzchirurgie in sogenannten Herzteams die Leitlinienadhärenz bei Entscheidungen zur Revaskularisationstherapie verbessert. Im Mittelpunkt stehen Patienten mit koronarer Herz-Kreislauf-Erkrankung, für die die aktuellen medizinischen Leitlinien vorrangig ein invasives Verfahren empfehlen.

 

Inhalt

Geplant ist eine nicht-interventionelle Kohortenstudie auf Basis von Routinedaten der gesetzlichen Krankenkassen zur Versorgungssituation von Patienten mit PCI (Perkutane Koronarintervention) oder ACB (Aortokoronare Bypassoperation) in Kombination mit einer Primärdatenerhebung bei Leistungserbringern und betroffenen Patienten.


Die interventionelle Kohortenstudie fasst unterschiedlich Datenquellen - Primär- und Sekundärdaten - zusammen. Deshalb werden alle Leistungserbringer einbezogen, die in Deutschland im Rahmen der Versorgung gesetzlich Krankenversicherter die relevanten Leistungen erbringen und abrechnen. Die Datenquellen ergänzen sich und erlauben ein vollumfängliches Bild der Leistungserbringung. Die Einbeziehung beider Fachgesellschaften (Kardiologie und Herzchirurgie) erlaubt eine objektive Betrachtung und Interpretation der Versorgungsergebnisse.


Die Studienpopulation und Stichprobengröße umfasst 26 Millionen gesetzlich Krankenversicherte, etwa 700 Institutionen mit Linksherzkathetermessplätzen und 1.000 Patienten mit koronarer Herz-Kreislauf-Erkrankung.

 

Förderschwerpunkt

Patientensicherheit, Qualitätssicherung, und -förderung - Bedarfsgerechte Versorgung

 

Konsortialführung

Institut für angewandte Gesundheitsforschung Berlin

 

Konsortialpartner

  • Techniker Krankenkasse
  • Stiftung Institut für Herzinfarktforschung, Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie
  • Pädagogische Hochschule Freiburg
  • PMVforschungsgruppe
  • BARMER

VASOB - Versorgung von Patienten mit ADHS: Vom Status Quo zur Optimierung der Behandlung

Ziel des Projekts

Ziel dieses Projekts ist es, die Umsetzung der Behandlungsempfehlungen zur derzeitigen Versorgung von Patienten mit ADHS zu analysieren. Identifizierte Abweichungen (z. B. Versorgungsdefizite) werden mit den entsprechenden Fachgesellschaften erörtert. Dieses bildet eine evidenzbasierte Grundlage für die Erarbeitung begründeter Modellkonzepte mit optimierten Behandlungsstrukturen.

 

Inhalt

Die Studie beinhaltet sowohl eine Analyse von Routinedaten der Techniker Krankenkasse als auch Fragebogenerhebungen zur Analyse des Ist-Zustands der Versorgung. Dabei sollen Versorgungsdefizite von Patienten mit ADHS identifiziert werden. Im Rahmen des Projekts werden gemeinsam mit den beteiligten Experten Ursachen für eventuelle Abweichungen von festgelegten Versorgungsvorgaben herausgearbeitet. Aus diesen Ergebnissen leitet das Projekt Handlungsempfehlungen für die Umsetzung optimierter Behandlungskonzepte ab.

 

Förderschwerpunkt

7. Themenoffen

 

Konsortialführung

Leibniz Universität Hannover, Institut für Versicherungsbetriebslehre (IVBL), Center for Health Economics Research Hannover (CHERH)

 

Konsortialpartner

  • Leibniz Universität Hannover, Institut für Versicherungsbetriebslehre (IVBL), Center for Health Economics Research Hannover (CHERH)
  • Techniker Krankenkasse
  • Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen

VIPER - Vergleich von Impfstrategien zur Prävention von Erkrankung durch Respiratorische Synzytial-Viren: Auswirkungen auf Krankheitslast und Kosten

Ziel des Projekts

Projektziel ist die Abschätzung der ökonomischen Folgen von Infektionen mit Respiratorischen Synzytial-Viren (RSV) in den einzelnen Altersgruppen für das deutsche Gesundheitssystem, die Vorhersage der epidemiologischen und gesundheitsökonomischen Auswirkungen verschiedener Impfstrategien gegen RSV und die Identifikation der medizinisch effektivsten und kostengünstigsten Strategie zur Vorbereitung der Implementierung der RSV-Impfung im deutschen Gesundheitssystem.

 

Inhalt

Das Respiratorische-Synzytial-Virus (RSV) ist ein weltweit verbreiteter Erreger von akuten Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege und stellt eine der wichtigsten Ursachen von Atemwegsinfektionen bei Säuglingen, insbesondere Frühgeborenen, sowie Kleinkindern dar. Die Bedeutung von RSV-Infektionen unter Erwachsenen wurde lange Zeit unterschätzt. Mittlerweile liegen jedoch epidemiologische Studien vor, die belegen, dass RSV-Infektionen unter Erwachsenen im Vergleich zu Influenza-Infektionen zwar seltener vorkommen, dafür aber oftmals schwerer verlaufen. RSV-Infektionen treten saisonal auf, wobei in Deutschland die Inzidenz in den Wintermonaten (November bis April) am höchsten ist. Daten aus Deutschland zeigen, dass im Säuglingsalter bei 30 Prozent der Pneumonien und 61 Prozent der Bronchiolitiden RSV nachgewiesen werden können, so dass der Erreger die häufigste Ursache von Atemwegserkrankungen in dieser Altersgruppe darstellt. Weltweit wird intensiv an der Entwicklung einer Impfung gegen RSV geforscht. Aufgrund der erheblichen Public Health-Relevanz der Erkrankung ist zu erwarten, dass nach Zulassung eines Impfstoffs ein hohes öffentliches Interesse an einer zeitnahen Bewertung der Impfung durch die STIKO bestehen wird. Grundlage für die Bewertung durch die STIKO und für die Entwicklung einer Empfehlung zum effizienten Einsatz eines RSV-Impfstoffs sind die Abschätzung der durch RSV verursachten Krankheitslast in der Bevölkerung sowie die zu erwartenden epidemiologischen und gesundheitsökonomischen Auswirkungen für das deutsche Gesundheitssystem. Bisher existiert kein mathematisches oder gesundheitsökonomisches Modell, welches für Deutschland entwickelt wurde, deutsche Daten verwendet und damit auf die Versorgungssituation in der Bundesrepublik anwendbar ist. Ein aktuelles, von der London School of Hygiene and Tropical Medicine (LSHTM) entwickeltes Modell stellt aus Sicht des Robert Koch-Instituts einen idealen Ausgangspunkt zur Entwicklung eines Modells für Deutschland dar und soll daher in diesem Projekt weiterentwickelt und adaptiert werden. Datengrundlage bilden Abrechnungsdaten der Techniker Krankenkasse.

 

Förderschwerpunkt

Bedarfsgerechte Versorgung

 

Konsortialführung

Robert Koch-Institut

 

Konsortialpartner

  • Techniker Krankenkasse
  • Beteiligt per Unterauftrag: London School of Hygiene and Tropical Medicine (LSHTM)

 

 

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Wie der Innovationsfonds funktioniert - und welche Projekte gefördert werden.

Darum setzt die TK auf Versorgungsforschung - Interview mit Prof. Dr. Gerlach.

Versorgungsprojekte der Zukunft - Dr. Susanne Klein auf #Wir Techniker.

 

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