Seit dem 1. März 2020 regelt das Fachkräfteeinwanderungsgesetz die Bedingungen für qualifizierte Beschäftigte aus Drittstaaten. Für Personen aus sogenannten privilegierten Nationen sieht das Aufenthaltsrecht in Deutschland gesonderte Regeln vor: Sie können ohne Visum einreisen und haben 90 Tage Zeit, eine Aufenthaltserlaubnis zur qualifizierten Beschäftigung zu beantragen. 

Weitere Details

Voraussetzung für die Arbeitsaufnahme ist die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit. Tipp: Arbeitgeber können den künftigen Mitarbeiter unterstützen, indem sie das beschleunigte Fachkräfteverfahren nutzen.

Basis für diese Regelung ist die Beschäftigungsverordnung (§ 26 BschV). Nähere Informationen erteilt die Bundesagentur für Arbeit im Merkblatt 16 - Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer aus Staaten außerhalb der EU.