Um in Deutschland arbeiten zu dürfen, benötigen Staatsangehörige aus Ländern außerhalb der EU oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) einen Aufenthaltstitel. Die Erlaubnis, in Deutschland zu arbeiten, hängt von der beruflichen Qualifikation des ausländischen Bewerbers und von der angebotenen Stelle ab. 

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Für Bewerber ohne akademische Ausbildung gelten seit März 2020 erleichterte aufenthaltsrechtliche Bedingungen. Unter anderem können Arbeitgeber - mit einer Vollmacht der Fachkraft - die Erteilung des Visums bei der Ausländerbehörde beschleunigen. Hierzu erfahren Sie mehr im Artikel Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Neue Regeln zur Zuwanderung .

Akademiker können über die Blaue Karte EU einen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt erhalten. Voraussetzung für die Stellenbesetzung ist - neben einem anerkannten Hochschulabschluss des Bewerbers – ein Bruttojahresgehalt oberhalb einer jährlich neu festgesetzten Grenze . Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) informiert auf seiner Internetseite über die Voraussetzungen für die Beantragung und über die Rechte, die die Inhaber der Karte damit erhalten.

Was die Sozialversicherung betrifft, müssen Arbeitgeber den in Deutschland beschäftigten neuen Mitarbeiter bei einer Krankenkasse anmelden. Zum Thema Einstellung eines neuen Arbeitnehmers bietet die TK das  Beratungsblatt Einstellung eines neuen Arbeitnehmers (PDF, 222 kB)  an.