Im Mittelpunkt der Folge steht die Frage: Wie gelingt eine gute, wohnortnahe ambulante Versorgung in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern, heute und in Zukunft?

Herausforderungen in der ambulanten Versorgung

Die ambulante Versorgung in den städtisch geprägten Gebieten steht anderen Herausforderungen gegenüber als im ländlichen Raum. Während in den Ballungsgebieten volle Wartezimmer, überfüllte Notaufnahmen und längere Wartezeiten auf Facharzttermine die zentralen Herausforderungen sind, dominieren auf dem Land andere Themen das Versorgungsbild. Dort sind es vor allem organisatorische und zeitliche Zugangsbarrieren, teilweise offene Kassensitze und ein schlechterer Zugang zu unterstützenden Strukturen im Alltag. 

Wie kann es gelingen, angesichts von hoher Arbeitsbelastung und weniger werdenden finanziellen sowie personellen Ressourcen die Versorgung weiterhin zu sichern? Welche Maßnahmen müssen die Akteurinnen und Akteure der Selbstverwaltung ergreifen? Wo benötigt es Unterstützung der Politik? Diese und weitere Fragen mit Versorgungsfokus werden im TK-Podcast besprochen.

Krankenhausreform wirkt auf ambulante Praxen

Auch wenn der politische Fokus in den vergangenen Jahren vor allem auf dem stationären Bereich lag, sollten die Auswirkungen der Reform auf die ambulante Versorgung nicht vergessen werden. Dabei geht es mehr als um die Frage, welche Standorte erhalten bleiben. Wo können Kliniken die ambulante Versorgungslandschaft stützen? Wo entsteht ein Konkurrenzkampf der zu Lasten der Niedergelassenen geht? Welche Vorteile Patientinnen und Patienten, wenn ambulante und stationäre Leistungserbringende gemeinsam für die bestmögliche Versorgung der Menschen wirken?

Ambu­lante Versor­gung: Ein Gespräch mit Ange­lika von Schütz

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Digitalisierung und selbstbestimmte Gesundheit

Eine bessere Patientensteuerung, mehr digitale Gesundheitskompetenz und niedrigschwellig zugängliche Lösungen sind wichtig, um die Versorgung fit für die Zukunft zu machen. Im Gespräch spricht Angelika von Schütz dazu auch über das Spannungsfeld zwischen tatsächlichem medizinischem Bedarf und subjektiv empfundenen Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten. Dabei geht es auch um die Frage, wie Menschen durch eine standardisierte digitale Ersteinschätzung besser befähigt werden, die passende Anlaufstelle für ihr Versorgungsanliegen zu wählen.

Manon Auste­nat-Wied mit Ange­lika von Schütz

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Die Leiterin der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern und die Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung M-V.