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"Der Mensch ist, was er isst." Das bekannte Zitat des deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach ist heute noch aktueller denn je: von Übergewicht über Diabetes bis zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen - weltweit leiden immer mehr Menschen unter den Folgen eines ungesunden Lebensstils. Laut einer Studie aus dem Jahr 2019 ist jeder fünfte Todesfall pro Jahr auf eine fehlerhafte Ernährung zurückzuführen. Um dem vorzubeugen, kann Holistic Food helfen. Bei diesem Konzept gibt es kein "Schema F", sondern die Ernährung wird individuell angepasst und somit langfristig auf gesund umgestellt. Wie das Ganze funktioniert, erfahren Sie hier.

Holistic Food: Der Blick aufs große Ganze

Die holistische Ernährung betrachtet den Menschen grundsätzlich in seiner ganzen Persönlichkeit - also als Einheit von Körper, Geist und Seele. Das Ziel ist es, diese drei Ebenen wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Es geht also nicht nur um die Qualität der Nahrung, sondern auch immer um den Gesamtkontext: also um individuelle Lebensumstände, Vorerkrankungen, Gewohnheiten, Vorlieben, Genetik, seelische Probleme, Familiensituationen, die Schlafqualität und andere äußere Einflüsse. So ergeben sich beinahe für jeden Menschen andere Empfehlungen, Ratschläge oder Richtlinien. Die Devise lautet: Ernährung kann erst einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden haben, wenn sie auf die jeweilige Person und ihre Umstände zugeschnitten ist. 

Der erste Schritt zu einer ganzheitlichen Ernährung lautet also, den Blick nach innen zu richten und intuitiv auf die eigenen Bedürfnisse zu hören. Das ist allerdings oft leichter gesagt als getan. Unser interaktives TK-ErnährungsCoaching kann hier unterstützen: Es vermittelt umfangreiches Wissen, inspiriert mit vielseitigen Rezepten und hilft dabei, einen Überblick über das eigene Essverhalten zu bekommen.

Lass deine Nahrung deine Medizin sein und die Medizin deine Nahrung. Hippokrates
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TK-Ernäh­rungs­Coach

Eine ausgewogene Ernährung macht fit und führt dazu, dass Sie sich rundum wohl fühlen. Der TK-ErnährungsCoach vermittelt, worauf es ankommt.

Essen für die (mentale) Gesundheit?

Einen besonderen Stellenwert haben dabei die emotionalen Aspekte des Essens: Denn unser Darm hat einen erheblichen Einfluss auf unsere Psyche. Er besitzt ein eigenes Nervensystem, das mit über 100 Millionen Nervenzellen ausgestattet ist. Damit kommuniziert er ständig mit unserem Gehirn. Darüber hinaus beherbergt der Darm neben einer Vielzahl von Bakterien auch den größten Teil unseres Immunsystems. Es handelt sich also um ein hochkomplexes Organ, das sowohl unsere physische als auch unsere psychische Gesundheit beeinflusst.

Demzufolge können auch die Lebensmittel, die wir essen, eine direkte Wirkung auf Körper und Stimmung haben. Der Gemütszustand wiederum steuert nachweislich unser Essverhalten. Oft greifen wir aus Kummer oder Stress zu zuckerhaltigen Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Schokolade. Das liegt daran, dass dadurch der Serotoninspiegel erhöht wird, was zur Verbesserung unserer Stimmung führt.

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Holistic Food

Der Zusammenhang zwischen Psyche und Essverhalten: Warum wir essen, was wir essen.

Andererseits gibt es auch Menschen, bei denen negative Gefühle eher zu einem geringeren Appetit führen. Welche Wirkungen Emotionen auf unser Essverhalten haben, ist also eine sehr individuelle Angelegenheit.

Grundlegende Prinzipien der ganzheitlichen Ernährung

Bei der holistischen Ernährung gibt es weder einen "erhobenen Zeigefinger" noch starre Regeln, an die man sich halten muss. Hier stehen vielmehr Balance, Freude und Genuss im Vordergrund. Das Konzept von Holistic Food kann also durchaus als eigener Lebensstil verstanden werden. Und auch wenn der ideale Ernährungsplan für jeden Menschen anders aussieht, gibt es Grundprinzipien und Tipps, an denen man sich orientieren kann:

  1. Setzen Sie auf hochwertige Nahrungsmittel: Natürlich sollte auch die Auswahl der Nahrung ganzheitlich betrachtet werden. Greifen Sie deshalb immer zu frischen, biologischen und möglichst saisonalen Lebensmitteln. Empfehlenswert ist außerdem, den Anteil an Gemüse und Früchten deutlich zu erhöhen. So sorgen Sie dafür, dass die Mahlzeiten ausgewogen und möglichst nährstoffreich sind. 
  2. Setzen Sie auf das "gewisse Extra": Neben ausreichend Ballaststoffen wirken sich auch gesunde Fette und hochwertige (pflanzliche) Eiweißquellen positiv auf die Darmgesundheit aus. Um das Bestmögliche aus der Nahrung herauszuholen, können Sie Ihre Speisen außerdem mit passenden Gewürzen und gesunden Extras wie beispielsweise Nüssen verfeinern. 
  3. Essen Sie langsam und bewusst: Während Sie essen, sollten Sie nicht arbeiten, fernsehen oder im Internet surfen. Das lenkt ab und beeinflusst den Genuss. Setzen Sie sich lieber in Ruhe hin und achten Sie auf eine entspannte Atmosphäre.
  4. Achten Sie auf Ihr Hungergefühl: Sich holistisch zu ernähren bedeutet, seinem Körper genau das zu geben, was er braucht. Hören Sie in sich hinein und essen Sie nur dann, wenn Sie wirklich Hunger verspüren.  
  5. Halten Sie feste Mahlzeiten ein: Wer sich zu den Mahlzeiten nicht richtig satt isst, fängt schneller an zu "snacken". Empfehlenswert sind deswegen feste Essenszeiten. Wer gerne nascht, sollte süße Sachen am besten als Nachtisch direkt nach der Hauptmahlzeit essen. So vermeiden Sie später Heißhungerattacken und der Körper hat genügend Zeit, um zu verdauen.
  6. Lösen Sie sich von den Begriffen "richtig" und "falsch": Holistic Food kann helfen, das eigene Ernährungsverhalten zu hinterfragen und zu verbessern. Allerdings ohne Selbstverurteilung oder Schuldgefühle. Auf dem Teller landet das, was man gerne isst und was einem guttut.
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