Mainz, 2. März 2026. Für 92 Prozent der Menschen in Rheinland-Pfalz ist Gesundheitspolitik ein wichtiges Thema für die Wahlentscheidung am 22. März 2026. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK), die im Oktober und November des vergangenen Jahres anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl erhoben wurde. Demnach stuften mehr als neun von zehn Befragten das Handlungsfeld Gesundheitspolitik als "sehr wichtig" oder "wichtig" ein.

Eine Grafik die zeigt, dass das Gesundheitswesen Top-Thema bei der Landtagswahl sein sollte. Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.

Mehrere Politikfelder erreichen hohe Relevanz

Neben der Gesundheitspolitik spielen auch Arbeits-, Wirtschafts- und Bildungspolitik für viele Befragte in Rheinland-Pfalz eine wichtige Rolle (jeweils 90 Prozent). Sozial- und Familienpolitik nennen 85 Prozent, Finanzpolitik 83 Prozent. Innenpolitik (81 Prozent), Umwelt- und Klimaschutz (71 Prozent) sowie Verkehrspolitik (64 Prozent) werden ebenfalls häufig genannt.

Drei Viertel der Menschen im Land bewerten Gesundheitsversorgung positiv

25 Prozent der Interviewten gaben bei der Befragung an, "vollkommen zufrieden" oder "sehr zufrieden" zu sein. Weitere 48 Prozent sind "zufrieden". "Diese Ergebnisse zeigen, dass die Gesundheitsversorgung von rund drei Viertel der Umfrageteilnehmer positiv bewertet wird", so der Leiter der rheinland-pfälzischen Landesvertretung, Jörn Simon. "Gleichwohl wird deutlich, dass es auch Entwicklungspotential gibt. Denn ein Teil der Wahrheit ist auch, dass etwa jeder Vierte der Interviewten im Land (26 Prozent) angab, "unzufrieden" beziehungsweise "weniger zufrieden" mit der Gesundheitsversorgung zu sein", gibt der TK-Landeschef zu bedenken.  Die Ergebnisse seien ein klares Signal an die Politik, die Weichen für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung in der kommenden Legislatur entschlossen zu stellen und diesem Themenfeld in den Koalitionsverhandlungen den Stellenwert einzuräumen, den die Mehrheit der Wählerinnen und Wähler ihm beimesse. Simon weiter: "Aus unserer Sicht, braucht es in erster Linie eine konsequente Modernisierung der Versorgungsstrukturen - beispielweise im stationären Bereich oder hinsichtlich des Ausbaus digitaler Angebote."

Hinweis für die Redaktion:

Für die repräsentative telefonische Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im November 2025 insgesamt 1.001 Personen ab 18 Jahre bevölkerungsrepräsentativ für das Bundesland Rheinland-Pfalz.