TK-Positionen
Position aus Baden-Württemberg
Die Techniker Krankenkasse stellt drei Positionen zur Gesundheitsversorgung in Baden-Württemberg vor.
In Baden-Württemberg investiert die TK weit über vier Milliarden Euro in das Gesundheitssystem und damit in die Versorgung ihrer mehr als 1,3 Millionen Versicherten im Land. Unser Handeln garantiert unseren Versicherten eine umfassende Gesundheitsversorgung - innovativ, wirtschaftlich und qualitativ hochwertig. Anlässlich der Landtagswahl am 8. März 2026 hat die TK-Landesvertretung Baden-Württemberg Impulse für die Bereiche Krankenhausversorgung, ambulante Versorgung und Digitalisierung formuliert.
Vernetzt, datenbasiert, sicher - die Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung in Baden-Württemberg
Gesundheitsversorgung ist ohne Digitalisierung nicht mehr denkbar. Die Landesregierung Baden-Württemberg hat die Bedeutung von Digitalisierung in ihrem Leitsatz "präventiv und digital vor ambulant vor stationär" berücksichtigt. Digitale Technologien ermöglichen effiziente Versorgungsprozesse, vernetzte Behandlungsteams und unterstützen Versicherte dabei, sich um ihre Gesundheit zu kümmern. Eine kluge und verantwortungsvolle Datennutzung rundet das Potential der Digitalisierung ab.
Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung
Vernetzt, kooperativ, erreichbar - die Zukunft der ambulanten Primärversorgung in Baden-Württemberg
Die ambulant-ärztliche Versorgung verändert sich in Baden-Württemberg in den nächsten Jahren: Patientinnen und Patienten werden vermehrt in kooperativen Praxisformen, von einem multiprofessionellen Team versorgt. Praxisteams arbeiten künftig stärker mit digitalen Tools und vernetzen sich mit weiteren Versorgungsakteuren, um optimale Behandlungsergebnisse zu erreichen. Umfassende Strukturreformen ermöglichen auch in Zukunft eine bedarfsgerechte und erreichbare Primärversorgung.
Zukunft der ambulanten Primärversorgung
Qualitativ hochwertig, bedarfsgerecht, nachhaltig - die Zukunft der Krankenhausversorgung in Baden-Württemberg
Krankenhausversorgung zukunftsfest zu gestalten, ist eine kontinuierliche Aufgabe, die mit einer langfristigen Perspektive angegangen werden muss. Medizinischer und technischer Fortschritt ermöglichen einerseits immer anspruchsvollere Therapien, die eine hohe Spezialisierung erfordern. Gleichzeitig können mehr Behandlungen im ambulanten Setting durchgeführt werden. Stationäre Fälle werden in der Tendenz an weniger Standorten gebündelt und die Fallzahlen gehen zurück. Krankenhausstrukturen müssen deshalb weiterentwickelt werden - orientiert an Qualität und Bedarf.