Endometriose: Fortschritte in Aufklärung und Diagnostik
Pressemitteilung aus Sachsen
Dresden, 16. März 2026. Endometriose gehört zu den häufigsten Unterleibserkrankungen von Frauen - auch in Sachsen. Bei der Techniker Krankenkasse (TK) waren im Jahr 2024 etwa 1.200 sächsische Versicherte (bundesweit mehr als 72.000) betroffen, 304 (bundesweit 18.475) davon erhielten die Diagnose 2024 erstmals. "Der Anstieg der erfassten Fälle zeigt vor allem ein gestiegenes Bewusstsein für die Erkrankung und eine verbesserte Diagnostik", sagt Alexander Krauß, Leiter der TK-Landesvertretung Sachsen.
Mehr Aufmerksamkeit für Endometriose
In den vergangenen Jahren ist das Bewusstsein für Endometriose deutlich gewachsen - eine Erkrankung, die lange Zeit kaum bekannt war. Sie kann starke Schmerzen vor und während der Menstruation verursachen und ist häufig eine Ursache für einen unerfüllten Kinderwunsch. Dabei siedelt sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter an, etwa im Bauchraum oder in der Gebärmutterwand.
Digitale Hilfe bei Endometriose
Für ihre Versicherten bietet die TK kostenlosen Zugang zum FEMNA Online-Programm, das Betroffenen hilft, besser mit der Erkrankung umzugehen. Neben umfassenden Informationen über Symptome, Krankheitsverlauf und Therapiemöglichkeiten von Endometriose, bietet die Plattform auch Selbsthilfeangebote wie Entspannungstechniken zur Schmerzlinderung.
Hinweis für die Redaktion
In Sachsen zählt die TK über 264.000 Versicherte (Stand März 2026). Ausführliche medizinische Informationen zur Endometriose bietet die Website Frauenaerzte-im-Netz.de.