Saarbrücken, 20. August 2026. Wenn die Sehkraft nachlässt, ist das für Betroffene meist sehr belastend. Versicherte der Techniker Krankenkasse (TK) im Saarland haben ab sofort eine neue ambulante Möglichkeit zur Behandlung von bestimmten Augenproblemen. Wie die TK mitteilt, kann die sogenannten Pars-Plana-Vitrektomie ab sofort im "Augenzentrum im Medizeum" in Saarbrücken von Versicherten in Anspruch genommen werden. Bei diesem ambulanten Eingriff wird der Glaskörper im Auge entfernt, um an die dahinterliegende Netzhaut zu gelangen. Diese kann dann im Anschluss behandelt werden.

Moderne Möglichkeiten nutzen

"Wir möchten unseren Versicherten die beste und modernste Versorgung anbieten - natürlich auch im Bereich der Augenheilkunde. Mit Dr. Schmitt und seinem Team im Augenzentrum gehen wir dafür nun einen wichtigen Schritt. Daher freuen wir uns über die Zusammenarbeit", sagt Daniel Konrad, interimistischer Leiter der TK-Landesvertretung Saarland.

Auch Dr. Ralf Schmitt freut sich über die Zusammenarbeit. "Mit der TK haben wir einen zuverlässigen Partner gefunden. Wir freuen uns, dass wir den TK-Versicherten die ambulante Pars-Plana-Vitrektomie anbieten können und diese von der neuen Behandlungsmethode profitieren.", sagt Dr. Schmitt.

Termin innerhalb von zwei Wochen

Die ambulante Operation erfolgt am Glaskörper, wenn die Netzhaut mit betroffen ist und ersetzt einen bisher üblichen Krankenhaus-Aufenthalt. In der Regel erhält man innerhalb von ein bis zwei Wochen einen Termin und kann sich nach dem Eingriff zu Hause erholen. Die Nachbehandlung ist mit dem Vertrag ebenfalls garantiert. Sie findet im Anschluss bei derselben Fachärztin beziehungsweise demselben Facharzt statt. 

"Von einer ambulanten Operation profitieren die Versicherten und das Gesundheitssystem gleichermaßen. Zum einen kann die Patientin beziehungsweise der Patient sich im gewohnten Umfeld erholen. Zum anderen werden nicht zwingend benötigte Kapazitäten in Krankenhäusern frei, die für dringendere Fälle zur Verfügung stehen", erläutert Konrad die Vorteile. Er ergänzt: "Die Entscheidung, ob eine Operation ambulant erfolgen kann, trifft der Arzt oder die Ärztin natürlich gemeinsam mit den Betroffenen. Neben medizinischen Aspekten spielt dabei auch die Betreuungssituation eine Rolle."

Weitere Informationen zum Behandlungsangebot, etwa Kontaktdaten des Medizeums, finden Sie auf tk.de (Suchnummer 2200844).