Trotz Rekordwinter: Krankenstand im ersten Quartal leicht gesunken
Pressemitteilung
Hamburg, 4. Mai 2026. Der Krankenstand der erwerbstätigen Versicherten der Techniker Krankenkasse (TK) ist im ersten Quartal 2026 mit 5,55 Prozent im Vergleich zu den Vorjahreszeiträumen leicht zurückgegangen (2025: 5,95; 2024: 5,67). Im Durchschnitt war jede bei der TK versicherte Erwerbsperson von Januar bis einschließlich März dieses Jahres 5,00 Tage krankgeschrieben. 2025 waren es im Vergleichszeitraum noch 5,35 Tage bzw. 2024 5,16 Tage.
Rückgang bei Erkältungskrankheiten
Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK: "Im Vergleich zu den Vorjahreszeiträumen scheint die Erkältungssaison in diesem Frühjahr milder verlaufen zu sein - trotz der Kältewelle zu Beginn des Jahres." Hauptgrund für den Krankenstand sind nach wie vor Erkältungsdiagnosen wie zum Beispiel Grippe, Schnupfen oder Coronaerkrankungen. 2026 war jede TK-versicherte Erwerbsperson im ersten Quartal im Schnitt 1,32 Tage mit einer Erkältungsdiagnose krankgeschrieben. Zum Vergleich: 2025 waren es noch 1,79 Tage und 2024 1,51.
Zunahme bei Depressionen und Co.
Eine erneute Zunahme gab es hingegen wieder bei den psychischen Diagnosen wie zum Beispiel Depressionen oder Angststörungen mit durchschnittlich 0,99 Fehltagen je Erwerbsperson (2025 und 2024 je 0,92 Fehltage). Auf Platz drei liegen mit durchschnittlich 0,65 Fehltagen Krankheiten des Muskelskelett-Systems wie zum Beispiel Rückenschmerzen (2025: 0,63; 2024: 0,67).
Hinweis für die Redaktion
Die Zahlen stammen aus dem TK-Gesundheitsreport 2026. Grundlage dafür bilden die rund 6,2 Millionen bei der TK versicherten Erwerbstätigen (Berufstätige und ALG 1-Empfängerinnen und Empfänger), Stand: April 2026. Krankenstand ist ein betriebswirtschaftlicher Begriff. Darunter versteht man den Anteil der Fehlzeiten der Beschäftigten an der Gesamtarbeitszeit.