Hamburg, 9. April 2026. Die elektronische Patientenakte "TK-Safe" der Techniker Krankenkasse (TK) hat die Ein-Millionen-Marke bei den Nutzern geknackt. Damit erreicht die TK einen wichtigen Meilenstein beim Ausbau der digitalen Gesundheitsversorgung. Seit Start der ePA für alle im Januar 2025 haben sich eine Million Versicherte für die Akte registriert und nutzen sie aktiv. 

"Die Zahl der Anmeldungen steigt kontinuierlich. Immer mehr Versicherte interessieren sich für ihre Akte und möchten sie aktiv managen", so Dr. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der TK. Derzeit melden sich jeden Monat rund 60.000 Versicherte für die Akte an. Es gab im März rund 700.000 Logins in die Akte. "Wir sehen, dass die ePA auch in den Arztpraxen angekommen ist. Der Großteil der Praxen nutzt die Akte bereits", so Baas. Besonders hilfreich für die ärztliche Behandlung sei die elektronische Medikationsliste, die eine Übersicht über alle Medikamentenverordnungen gebe.

Digitale Transformation ist ein Marathon

"Die ePA macht deutlich, wie entscheidend es ist, bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens konsequent dranzubleiben. Eine Patientenakte etabliert sich nicht über Nacht. Das braucht Zeit, sowohl in den Arztpraxen als auch bei den Versicherten. Die Erwartungshaltung darf nicht sein, dass die Akte täglich von Versicherten geöffnet wird", so Baas. Erst wenn über mehrere Jahre Gesundheitsdaten in die Akten gelaufen seien, könne die ePA ihr volles Potenzial entfalten und im Bedarfsfall bei der Behandlung unterstützen.

ePA unterstützt ohne aktives Zutun der Patientinnen und Patienten

Der entscheidende Vorteil der Akte ist, dass sie auch hilft, wenn sie nicht aktiv von den Versicherten genutzt wird. Dadurch, dass Informationen wie Befunde, Laborergebnisse und Verordnungen automatisch in der Akte zusammenlaufen, liegen sie künftig vor, wenn sie zur Behandlung benötigt werden. Gerade Menschen, die vielfach erkrankt sind, viele Medikamente nehmen und eingeschränkt sind, profitieren von der ePA. Die Akte ermöglicht einen besseren Überblick und macht gezieltere Behandlungen möglich.

Hinweis für die Redaktion

Die Nutzerzahlen der TK-Versicherten stammen aus Auswertungen der TK. Die Zugriffe von Arztpraxen wurden von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in einer Umfrage erhoben. Hier gibt es mehr Informationen zur elektronischen Patientenakte (ePA) .