• Auswertung der TK: 2024 mehr als 72.000 bei der TK versicherte Frauen von Endometriose betroffen, knapp 18.500 davon sind Neuerkrankte
  • Diagnose Endometriose: Am häufigsten betroffen sind Frauen zwischen 30 und 49 Jahren
  • TK bietet Versicherten einen kostenlosen Zugang zum FEMNA Online-Programm zur Unterstützung im Umgang mit Endometriose 

Hamburg, 16. März 2026. Nach einer aktuellen Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) waren im Jahr 2024 mehr als 72.000 bei der TK versicherte Frauen von Endometriose betroffen. Fast 18.500 davon sind Neuerkrankte. Bei ihnen wurde die Unterleibserkrankung 2024 erstmals gesichert festgestellt. Das teilt die TK anlässlich des Endometriose-Monats März ("Endo-March") mit. Von allen Frauen am häufigsten betroffen ist die Altersgruppe zwischen 30 und 49 Jahren. Von ihnen bekamen im Schnitt gut zwei Prozent eine Endometriose-Diagnose. Bei den jüngeren Frauen zwischen 18 und 24 Jahren waren es knapp ein Prozent, bei den 25- bis 29-Jährigen rund 1,5 Prozent.

Bewusstsein für Endometriose nimmt zu

In den letzten Jahren hat das Bewusstsein für die lange Zeit wenig bekannte Unterleibserkrankung zugenommen. Endometriose kann zu starken Schmerzen vor und während der Menstruation führen. Sie ist auch ein häufiger Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch. Bei Endometriose siedelt sich Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, an anderen Stellen im Körper, zum Beispiel im Bauchraum oder in der Gebärmutterwand, an. Medizinische Informationen zur Endometriose finden Interessierte auf der Website Frauenaerzte-im-Netz.de oder auch auf Gesundheitsinformation.de.

FEMNA Online-Programm unterstützt Endometriose-Patientinnen  

Um Frauen mit der Diagnose Endometriose oder dem Verdacht auf Endometriose zu unterstützen, bietet die TK ihren Versicherten einen kostenlosen Zugang zum FEMNA Online-Programm. Die Plattform hilft, einen besseren Umgang mit der chronischen Erkrankung zu lernen. Sie informiert über Symptome, Krankheitsverlauf und Therapiemöglichkeiten von Endometriose sowie alltagstaugliche Selbsthilfeangebote wie Entspannungstechniken.

Weitere Informationen zu FEMNA finden Sie auf unserer Webseite .