Reformdebatte: Notfallreform sorgt für passgenaue Versorgung
Pressemitteilung aus Bayern
München, 9. September 2026. Heute findet im Bundestag die Anhörung zur Notfallreform statt. Dazu sagt Dr. Gabriele Gonschor, Leiterin der Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern: "Eine erfolgreiche Strukturreform verbessert Erreichbarkeit, Effizienz und Qualität in der Notfallversorgung. Diese positiven Veränderungen geben den Menschen im Land Sicherheit."
Laut Dr. Gonschor hat Bayern mit der digitalen Verknüpfung zwischen den Rettungsleitstellen (112) und dem ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) bereits vor über sechs Jahren begonnen. Dieses Modell der digitalen Vernetzung der Integrierten Leitstellen (ILS) mit den Vermittlungszentralen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) hat der Freistaat vor rund zwei Jahren als erstes Flächenbundesland vollständig und flächendeckend umgesetzt.
Austausch zwischen den Rettungsleitstellen und dem ärztlichen Bereitschaftsdienst
"Die digitale Schnittstelle zwischen der 112 und der 116 117 ermöglicht einen reibungslosen Austausch von Patientendaten, ohne dass Informationen verloren gehen oder unnötige Wiederholungen auftreten. Das ist eine gute praxiserprobte Vorlage für einen bundesweiten Rahmen, der sowohl die digitale Vernetzung als auch die Qualitätsstandards einheitlich regelt", so die bayerische TK-Leiterin Dr. Gonschor. "Je besser der Austausch zwischen den Rettungsleitstellen und dem ärztlichen Bereitschaftsdienst funktioniert, umso mehr werden die Notaufnahmen in den Kliniken entlastet. Zugleich erhalten die Hilfesuchenden mithilfe der strukturierten medizinischen Ersteinschätzung (SmED) zielgerichtet die passgenaue Versorgung für ihr medizinisches Problem."
Die detaillierte Position der TK in Bayern zur Notfallreform "Not in den Notaufnahmen endlich wirksam bekämpfen" finden Sie online.