Am 13. Oktober 2026 fand die TK-Jahresfachtagung in Schwerin statt. Die Gäste aus Politik, Wissenschaft und Versorgung diskutierten über die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern. Im Zentrum der Diskussion stand ein verbesserter Versorgungszugang.
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Die TK-Jahresfachtagung 2026 lieferte einen Impuls für einen besseren Versorgungszugang in Mecklenburg-Vorpommern. Im Mittelpunkt der Tagung standen die Kernelemente der ambulanten Versorgung, darunter die Einführung eines digitalen Ersteinschätzungsinstruments mit Terminbuchungsmöglichkeiten, die Weiterentwicklung der Krankenhauslandschaft sowie die Verbesserung der Qualität für Patientinnen und Patienten.
Standardisierte Ersteinschätzung für einen schnelleren Versorgungszugang
Manon Austenat-Wied, Leiterin der TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern, stellte auf der Tagung die TK-Vision von einem modernen Versorgungseinstieg vor. Grundlage des Konzepts soll eine digitale, standardisierte Ersteinschätzung des medizinischen Behandlungsbedarfs sein. Wichtig ist, dass diese überall gleich durchlaufen wird - egal ob über eine App, telefonisch in der Arztpraxis, beim Bereitschaftsdienst der 116 117 oder am Tresen im Krankenhaus. Je nach Fall kann es verschiedene Empfehlungen geben:
Ein Arzt-Patientenkontakt ist nicht notwendig und die Beschwerden, etwa von einer Erkältung, können niedrigschwellig zu Hause selbst oder mit telemedizinischer Unterstützung gemanagt werden.
Müssen die Symptome ärztlich geprüft werden, wird über eine digitale Terminserviceplattform ein Termin bei einem Hausarzt bzw. einer Hausärztin vermittelt - ggf. auch eine Videosprechstunde. Den Hausärztinnen und -ärzten kommt eine stärkere Koordinierungsfunktion zu: Sie steuern die weitere Behandlung auch in Richtung der fachärztlichen Versorgung.
In bestimmten Fällen soll auch ein direkter Weg zu Facharztpraxen möglich sein, zum Beispiel bei gynäkologischen Untersuchungen. Auch hier wird über die Plattform ein zeitnaher Termin in einer entsprechenden Praxis vermittelt.
Bei einem Notfall wird der Patient oder die Patientin direkt in ein Integriertes Notfallzentrum geleitet beziehungsweise angewiesen, einen Notruf zu tätigen
Diskussionsrunde bescheinigt Konzept Potential
Das vorgestellte Modell wurde in der Diskussionsrunde positiv aufgenommen. Wobei Dr. Jens Placke, Präsident der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, bekräftigte wie wichtig die Einbeziehung der Selbstverwaltung in den Umsetzungsprozess ist. So kann dafür gesorgt werden, dass die Ärztinnen und Ärzte die Ersteinschätzung als Entlastung erleben. Außerdem könne die Ärztekammer in der Ausbildung angehender Medizinerinnen und Mediziner einiges unternehmen, damit digitale Tools raschere Verbreitung im Versorgungsalltag finden. Auch Uwe Borchmann, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern, konnte der standardisierten Ersteinschätzung einiges abgewinnen. Aus seiner Sicht, kann durch eine digitale Ersteinschätzung vor der Behandlung auch die Arbeit der Krankenhäuser erleichtert werden. Denn insbesondere am Wochenende suchen viele Patientinnen und Patienten den direkten Weg in die Notaufnahme, da reguläre Zugänge in die Versorgung nicht verfügbar sind. Wenn vor allem die Personen in die Notaufnahmen kommen, die tatsächlich eine Notfallbehandlung brauchen, kann das die Versorgungsleistung der stationären Einrichtungen unterstützen.
Auch Sylvia Grimm, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport Mecklenburg-Vorpommern, sieht in der digitalen Ersteinschätzung eine Chance für unser Bundesland. Bislang entscheiden Zufall oder Glück, wie zeitnah oder qualitativ hochwertig Patient:innen behandelt werden. Mit der digitalen Ersteinschätzung erhalten die Menschen ein Werkzeug, welches sie beim eigenen Versorgungsmanagement unterstützt. Die fachkundige Hilfe bei der Beurteilung der eigenen Symptome ist dabei nur der Einstieg in eine neue Versorgungswelt, die strukturierter, verlässlicher und leichter zugänglich ist.
Jahresfachveranstaltung der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern am 8.10.26
1/1
Staatssekretärin Sylvia Grimm und TK-Landeschefin Manon Austenat-Wied
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Staatssekretärin Sylvia Grimm (l.) und TK-Landeschefin Manon Austenat-Wied (r.) auf der TK-Jahresfachtagung
Podium auf der TK-Jahresfachtagung MV
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Das Podium auf der TK-Jahresfachtagung 2026 in Schwerin
Annett Möller, Moderatorin der TK-Jahresfachtagung
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Annett Möller moderierte die Diskussionsrunde und erarbeitete gemeinsam mit den Teilnehmenden eine positive Zukunftsvision für die Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern
Sylvia Grimm
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Sylvia Grimm, Staatsekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Sport MV auf dem Podium der TK-Jahresfachtagung
Dr. Jens Placke, Präsident der Ärztekammer MV
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Dr. Jens Placke, Präsident der Ärztekammer MV auf dem Podium der TK-Jahresfachtagung
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Uwe Borchmann, Geschäftsführer Krankenhausgesellschaft auf dem Podium der TK-Jahresfachtagung
Blick in die Orangerie des Schweriner Schlosses
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Blick auf die Gäste der TK-Jahresfachtagung
Annett Moeller auf dem Podium der TK-Jahresfachtagung
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Annett Moeller moderierte die TK-Jahresfachtagung 2026 in Schwerin
Dr. Christiane Stehle, Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Rostock
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Dr. Christiane Stehle, Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Rostock, auf der TK-Jahresfachtagung in der Orangerie des Schweriner Schlosses
Dr. Ina Bossow, Vorstandsvorsitzende des Medizinischen Dienst MV
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Dr. Ina Bossow, Vorstandsvorsitzende des MD Mecklenburg-Vorpommern im Gespräch
Torsten Koplin, Die Linke MV
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Torsten Koplin auf der TK-Jahresfachtagung in Schwerin
Fabian Holbe, Vorstandsmitglied Ärztekammer MV
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Fabian Holbe, Vorstandsmitglied Ärztekammer MV, nahm an der TK-Jahresfachtagung 2026 teil
Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Christine Klingohr war auf der TK-Jahresfachtagung 2026 zu Gast