Forsa-Befragung in Mecklenburg-Vorpommern: Digitalisierung im Gesundheitswesen ist wichtiges Zukunftsthema
Artikel aus Mecklenburg-Vorpommern
Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat im Februar 2026 im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) bevölkerungsrepräsentativ Menschen in Mecklenburg-Vorpommern befragt, welche Erwartungen sie an das Gesundheitssystem der Zukunft haben.
Ein Ergebnis der Umfrage zeigt deutlich: Digitalisierung im Gesundheitswesen ist vielen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wichtig. Denn mehr als die Hälfte der Befragten, nämlich 53 Prozent, hält die Digitalisierung in den kommenden Jahre in der Gesundheitspolitik für wichtig oder sogar sehr wichtig.
Digitaler Versorgungszugang bietet Vorteile
Wie verbreitet digitale Angebote bereits heute in der Versorgung sind, zeigen die Antworten auf die Frage, welche digitalen Anwendungen die Menschen gerne nutzen würden bzw. bereits nutzen:
- 54 Prozent Arzttermine online buchen
- 50 Prozent Videosprechstunde
- 37 Prozent mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt per Chat kommunizieren.
Die Patientinnen und Patienten sind also bereit für den digitalen Versorgungszugang. Denn so können Wege und Wartezeiten reduziert, der Zugang zu Versorgung vereinfacht und der Kontakt zum richtigen Arzt bzw. der richtigen Ärztin flexibler gestaltet werden.
Digitale Angebote müssen qualitätsgesichert sein
Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Dies spiegelt sich auch beim Nutzungsverhalten in Gesundheitsfragen wider. Das Netz ist für viele Menschen die erste Anlaufstelle bei Gesundheitsproblemen. Rund die Hälfte der Befragten informiert sich bei neu auftretenden, nicht lebensbedrohlichen Beschwerden zunächst über eine Online-Suchmaschine. Oft bleiben nach dieser Suche jedoch Unsicherheiten, weil die Informationen schwer einzuordnen sind oder die tatsächliche medizinische Qualität nicht erkennbar ist. Hier können Krankenkassen mit geprüften, gut verständlichen digitalen Angeboten unterstützen und so Orientierung geben. Die TK setzt genau an dieser Stelle an und bietet ihren Versicherten digitale Services wie die "Doc-App". Versicherte können darüber nicht nur direkt Termine vereinbaren und ärztliche Hilfe erhalten, sondern auch einen Symptom‑Checker nutzen, der hilft, Beschwerden besser einzuordnen. Die Umfrage bestätigt, dass ein großer Bedarf an dieser Art der Unterstützung besteht: Knapp 60 Prozent der Befragten haben ein großes bis sehr großes Interesse daran, von ihrer Krankenkasse Hilfe bei der Koordinierung von Arztterminen und bei der Prävention von Erkrankungen zu bekommen.
Digitale Ersteinschätzung und Terminplattform: schneller zum passenden Angebot
54 Prozent der Befragten bewerten die Einführung einer digitalen medizinischen Ersteinschätzung positiv und würden ein solches Angebot auch nutzen. Eine solche Ersteinschätzung kann dabei helfen, Patientinnen und Patienten schneller in die passende Versorgungebene zu führen, etwa in eine Hausarztpraxis oder zu einer Fachärztin oder einem Facharzt. Wenn diese digitale Ersteinschätzung mit einer zentralen online Terminplattform verbunden wäre, könnten freie ambulante Termine unkompliziert gebucht werden. Für Versicherte würde das bedeuten, weniger suchen zu müssen, schneller passende Termine zu bekommen und klare Wege durch das Versorgungssystem zu erhalten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern bereit sind, digitale Angebote im Gesundheitswesen zu nutzen. Sie wünschen sich konkrete Hilfen, die verlässliche Informationen bereitstellen, den Alltag erleichtern und den schnellen Zugang zur richtigen medizinischen Versorgung ermöglichen. Die Techniker Krankenkasse setzt sich genau das zum Ziel und arbeitet kontinuierlich daran diese Wünsche in praxisnahe digitale Services zu übersetzen, um unsere Versicherten lösungsorientiert zu unterstützen.